Donnerstag, 27. Dezember 2018

Hapoel Hadera - Beitar Yerushalayim 0:3

Ligat ha’Al
Itztadi'on Netanya 
Zuschauer: 3500 (ca. 1700 Gäste)

Am Donnerstagmorgen aufgewacht war die Stimmung erstmal wegen des miserablen Wetters getrübt. Es schüttete wie aus Eimern, was nicht die beste Option für die anstehende Reise nach Jerusalem war. Dennoch begab ich mich wie es der Plan vorsah in die israelische Hauptstadt. Seit nicht allzu langer Zeit gibt es vom Ben-Gurion-Flughafen eine direkte Zugverbindung nach Yerushaláyim, wie die Heilige Stadt im Hebräischen bezeichnet wird. Für mich ging es also zuerst vom Bahnhof Tel Aviv haHagana zum Flughafen und von dort dann weiter zum Ziel. Das Zugfahren ist in Israel nicht nur günstig, sondern macht durch seine Pünktlichkeit richtig Spaß. Die Züge sind übrigens meistens fast dieselben Doppeldecker wie in Deutschland.

Mittwoch, 26. Dezember 2018

MS Ashdod - Maccabi Haifa 0:1

Ligat HaAl
Etztadion HaYudAlef 

Zuschauer:2300 (1200 Gäste)

Den zweiten Weihnachtstag ließ ich zunächst langsam angehen. Das Frühstück genoss ich auf dem Dachgeschoss meines Hostels (Old Jaffo Hostel) bei angenehmen 15 Grad. Mein Spiel des Tages war in der sechstgrößten Stadt Ashdod erst am Abend und so machte ich mir im Vorfeld noch Gedanken, recht früh dorthin anzureisen und sich noch eine zusätzliche Stadt reinzuziehen, doch meine beiden israelischen Freunde rieten mir davon ab, denn Ashdod ist trotz seiner Größe eine wirklich moderne Stadt ohne was Interessantes bzw. Sehenswertes. Aus dem Grund entschied ich mich dafür, an dem Tag möglichst lang in Tel Aviv zu bleiben.

Dienstag, 25. Dezember 2018

Hapoel Ironi Rishon LeZion - Hapoel Ramat Gan 1:1

Liga Leumit 
Haberfeld Stadion 
Zuschauer: 250 (ca. 85 Gäste)

Zum Abschluss des Jahres 2018 sollte noch eine weitere Tour kommen. An Weihnachten wird in manchen Ländern noch gespielt und schließlich kamen für mich nur Italien und Israel in Frage. Italien war aber recht schnell vom Tisch, nachdem die Terminierung bzw. die Spielausbeute mir nicht zugesagt hatte, fiel die Wahl auf den jüdischen Staat. Interessanterweise war ich bereits ganze dreimal dort gewesen, aber schaffte es nie zum Fußball, sodass die anstehende Reise ausgiebig für Fußball genutzt werden sollte.

Sonntag, 23. Dezember 2018

1. FC Nürnberg - SC Freiburg 0:1

1. Bundesliga
Max-Morlock-Stadion
Zuschauer: 36.190 (ca. 1.800 Breisgauer)

Als letztes Spiel des Jahres ging es für mich in die Frankenmetropole nach Nürnberg. Mit dem Zug trudelte ich ca 2,5 Stunden vor Spielbeginn in einer Gaststätte am Dutzendteich ein, wo ich die Zeit mit ein paar Bier und Gesprächen alter Weggefährten verlaberte. Eine gute halbe Stunde vor Spielbeginn machten wir uns dann zu Fuß auf den Weg ins Nürnberger Achteck.
Seit dem Auswärtsspiel 2014 als es in Nähe des Freiburger Fanhaus zu Ausseinandersetzungen zwischen beiden Fanlagern kam, dürfte auch diese Partie eine gewisse Brisanz an den Tag legen. Heute blieb es allerdings meines Wissens nach Ruhig.

Samstag, 15. Dezember 2018

BSG Chemie Leipzig - 1.FC Lokomotive Leipzig 0:1

Sachsenpokal-Viertelfinale
Alfred-Kunze-Sportpark
Zuschauer: 4500 

Schon direkt nach der Auslosung hinterlegte ich bei einem Kumpel, ein ehemals aktiver Chemiker, das Interesse am für mich heißesten und brisantesten Stadtderby Deutschlands. Leider musste er arbeiten und erst klappte die Kartenbesorgung nicht.
Als dann die Meldung kam, das Lok sein Gästekontingent nicht annimmt und es ohne Gäste stattfindet, war ich erstmal froh und guckte mich nach Alternativen um.

Samstag, 8. Dezember 2018

SC Hessen Dreieich - SV Waldhof Mannheim 0:3

Regionalliga Südwest
Hahn Air Sportpark Dreieich
Zuschauer: 1379 (ca. 750 Waldhöfer)

Ein neuer Ground sollte dieses Jahr dann doch noch fallen und lange musste ich den Kollegen Pressi auch nicht überreden mich zu begleiten. Unter der Woche und sicherheitshalber auch nochmal am Freitag wurde sich nach einer möglichen Spielabsage erkundigt, die aber wohl nie wirklich in Frage kam. Winter und Amateurbereich ist immer so eine Wundertüten und da gehe ich lieber auf Nummer sicher.

Sonntag, 2. Dezember 2018

PAE Ionikos Nikaias - Ampelakiakos Salamis 0:0

Gamma Ethniki, Gruppe: 5
Dimotiko Gipedo Neapolis Nikaias
Zuschauer: 1200

Nach dem langen Vorabend, wo man mehrere Liter Wein weggemacht hatte, ließ man den Sonntag wieder in der Planung langsam angehen. Doch sollte von uns endlich die Hauptsehenswürdigkeit der Stadt - Akropolis besucht werden. Uns kostete der Eintritt keinen stolzen Zwanziger, wie sonst, sondern war komplett umsonst. Im Winter bedeutet nämlich der erste Sonntag eines Monats einen freien Eintritt auf das Gelände. Deswegen gab es auch keine Schlangen an Kassenhäuschen oder Eingang und man konnte entspannt hineinspazieren. Und selbst drinnen fand ich es durch die weitläufige Fläche recht entspannt von den Touristen her.

Samstag, 1. Dezember 2018

Apollon Smyrni F.C. - Atromitos F.C. 1:1

Super League
Georgios Kamaras Stadion
Zuschauer: 601 (ca. 200 Gäste)

Am zweiten Tag sollte nun die schönere Seite der griechischen Hauptstadt gesehen werden. Dazu entschieden wir uns für die sogenannte Free Tour. Am Treffpunkt, dem Hadrianstor, angekommen, wartete schon der Führer Alex auf uns. Über drei Stunden führte uns der Hellene durch die Stadt, sodass wir die wichtigsten Sachen, wie das olympische Stadion Kallimarmaro, das Zappeion, das schöne Viertel Plaka sowie den Präsidentenpalast sehen durften. Bei Letzterem wurde sogar im Auto das Staatsoberhaupt der hellenischen Republik gesehen. Nach Riga und Kopenhagen ist es bereits meine dritte Erfahrung mit solch einer Tour, aber so lang und noch dazu in einer recht kleinen Gruppe hatte ich das zum ersten mal.

FC Ingolstadt - Hamburger Sport-Verein 1:2

2.Bundesliga
Audi-Sportpark
Zuschauer: 13.500 (ca. 4.500 Gäste)

Ich hatte mir ja vorgenommen diese Saison mehr zu meinem Verein zu fahren, da der Dino bekanntermassen seine erste Saison in der zweiten Liga spielt. Sind dort doch einige interessante Spiele dabei. Natürlich zählt Ingolstadt nicht dazu. Doch ist es recht schnell per Bayern-Ticket erreichbar. So wurde heute die Tochter mitgenommen, leider hat sie soviel Bock auf Fußball, wie der gemeine Mensch auf eine Wurzelbehandlung. Aber ab und zu muss sie in den sauren Apfel beißen.