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Samstag, 23. Juni 2018

FC Torpedo Kutaisi - FC Saburtalo 1:2

Erovnuli Liga
Ramaz Shengelia Stadioni
Zuschauer: 1200 (ca. 12 Gäste)

Nachdem wir uns am Montag der georgischen Heerstraße gewidmet haben, sollte der Dienstag langsamer angegangen werden. Geplant wurde der Besuch im Kloster David Gareja, das sich in unmittelbarer Nähe zur aserbaidschanischen Grenze befindet. Von der U-Bahn Station Samgori ging es mit der Marschrutka für einen schmalen Taler nach Sagarejo. Es ist eine kleine Stadt östlich von Tbilisi auf dem Weg ins Weingebiet Kachetien. Von dort geht es dann nur noch mit dem Taxi die restlichen 20 km zum Kloster. Für 40 Lari (ca. 14 Euro) machte ich uns ein Taxi klar, das auf uns dort auch noch zwei Stunden warten sollte. Die Fahrt dauerte gute 40 Minuten, denn der Straßenbelag besteht größtenteils aus Schlaglöchern. Unser Fahrer hatte aber damit kaum ein Problem und überholte noch dazu immer wieder einen.

Sonntag, 17. Juni 2018

FC Saburtalo - FC Dinamo Tbilisi 1:0

Erovnuli Liga
Stadion Mikheil Meskhi
Zuschauer: 1200 (ca. 100 Gäste)

Das zweite Spiel des Tages war wenige Meter weiter im zweitgrößten Stadion des Landes, das nach dem ehemaligen sowjetisch-georgischen Mittelstürmer Mikheil Meskhi benannt ist. Mikheil ist eine wahre Legende in seiner Heimat und wurde 7 Jahre nach seinem Tod als bester Spieler der georgischen Geschichte gekürt. Bei der Europameisterschaft 1960 holte er mit der Sowjetunion den Titel. Im Vereinsfußball kickte er fast nur für Dinamo Tbilisi, nur die letzte Saison der Karriere absolvierte er beim Stadtrivalen Lokomotivi. Das Stadion ist übrigens auch am längsten von Lokomotivi genutzt worden und trug zunächst auch den Namen des Eisenbahnervereins. Das erste Stadion entstand an der Stelle noch Ende der 20er. Von 1999 bis 2001 wurde das Stadion erheblich modernisiert und dabei wurde die für den Ostblock typische Laufbahn entfernt.

Sioni Bolnisi - FC Lokomotivi Tbilisi 1:0

Erovnuli Liga
Mikheil Meskhis Sakhelobis Stadionis
Zuschauer: 500

Tbilisi (Tiflis) wurde Ende des 5 Jahrhunderts als Stadt gegründet. Sie ersetzte schon ziemlich bald als neue Hauptstadt den Ort Mtskheta. Die deutsche Bezeichnung Tiflis stammt aus dem Griechischen und wird heutzutage in Kaukasus eigentlich nicht mehr so verwendet. Für mich war es nicht das erste Mal in Tbilisi. Von mir aus müsste ich generell da nicht unbedingt noch einmal hin, denn in meinen Augen findet sich die Schönheit Georgiens nicht in seiner Hauptstadt oder generell Städten, sondern seiner Landschaft wieder. Doch aufgrund des Dopplers am Sonntagabend wurde für den kompletten Tag Tbilisi eingeplant. Zum Frühstück begaben wir uns zum Samikitno am Meidan Platz. Das Restaurant ist eine landesweite Kette der Gesellschaft Villa Dzara. Negativ möge die Speisekarte mit Bildern wirken, doch das Restaurant war schon eine Empfehlung der Einheimischen bei meinem letzten Besuch.

Samstag, 16. Juni 2018

FC Kolcheti 1913 Poti - FC Rustavi 0:0

Erovnuli Liga
David Abashidze Stadion
Zuschauer: 250 (9 Gäste) 

Schon bei meiner ersten Reise nach Georgien im Jahr 2015 war mir klar, dass ich definitiv wieder in dieses wundervolle Land kommen werde. Zudem hat man als Ukrainer einen gewissen Draht zu Georgien. Somit plante ich nach drei Jahren einen Besuch im Kaukasus ein. Obwohl viele Ligen sich während der Weltmeisterschaft in der Sommerpause befinden, gehört die georgische Liga zu den wenigen, die im Sommer durchspielen. Seit einem Jahr wird die Liga nämlich im zyklischen Kalenderjahr ausgetragen, sodass die Sommerpause in Georgien generell klein geworden ist. Also war Juni für mich auch die perfekte Zeit, um wieder in den Kaukasus zur reisen.

Sonntag, 1. März 2015

Dila Gori - Torpedo Kutaisi 2:1

Umaglesi Liga (1. Liga Georgien)
Tengiz Burjanadze Stadion
Zuschauer: 4000 (ca 40 Gäste)

Vor einigen Jahren las ich in der Zeitung, dass das Land Georgien nach den Reformen des damaligen Präsidenten Mikheil Saakashvili aufgeblüht ist - seitdem wollte ich dieses Kaukasus-Land besuchen. März ist zwar keine geeignete Zeit für diese Region, doch weil ich genau jetzt frei hatte, entschied ich mich für die Tour. Fußball stand zwar nicht im Vordergrund bei dieser Reise, er durfte selbstverständlich aber auch nicht fehlen und so suchte ich mir ein Heimspiel von Dila Gori aus.
Gori ist eine Stadt 70 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Tbilisi (Tiflis). Bekannt ist die Stadt als Geburtsort des sowjetischen Diktators Josef Stalin. Hier gibt es in seinem Geburtshaus ein Stalin-Museum, in dem sogar sein eigener Zugwagon zu sehen ist. Im Jahr 2008 war diese Stadt infolge der russischen Invasion für ein paar Tage eingenommen.