2. Bundesliga
Max Morlock Stadion
Zuschauer: 25.130 (2.000 Gäste)
Zuerst möchte ich mich für die Bildqualität entschuldigen. Gerade beim
Gästeblock ist Großteils nur Mist raus gekommen. 1. Abendspiel mit der
neuen Cam und wir müssen uns erst noch miteinander zurecht finden.
Als der DFB die Nürnberger Stimmungsblöcke wegen mehrerer ''Vergehen''
sperrte und die aktive Szene auf die Gegengerade auswich, wollte ich den
Jungs aus der Norisstadt einen Besuch abstatten.
Ich empfand
die Stimmung wenn auch mit einigen Tiefs erstaunlich gut für einem
ungewohnten Standort. Das Spiel wurde mit einer Schalparade eingeläutet
welche sehr geschlossen wirkte. Auf weiteren optischen Support wurde bei
den Hausherren verzichtet, außer einem Sektion-Stadionverbot-Schwenker
war dort nichts zu sehen. Die Gesänge und Klatscheinlagen kamen dagegen
brachial laut auf der Haupttribüne an.
Synot Liga
Stadion u Nisy
Zuschauer: 4332 (ca 45 Gäste)
Das Stadion "U Nisy" steht zwar in dieser Form schon länger als 10
Jahre, schaut aber wirklich modern aus, zumindest für tschechische
Verhältnisse. Die Hintertortribünen und die Gegengerade schauen
identisch aus und nur die Hauptribüne sticht hier raus. Sie wurde in
einen Felsen reingebaut und schaut nicht schlecht aus.
Die Fanszene
bei Slovan Liberec ist gespalten, sodass der eine Teil der Szene
in dem Eckblock steht und die andere Gruppierung im Oberrrang auf der anderen
Seite supportet. Solche Spaltungen sind z.B. in Deutschland schon fast
Normalität geworden, während für Osteuropa so was eher komisch ist. Habe
von der Liberec-Geschichte auch schon mal in einem Fanzine gelesen,
bringe sie jetzt aber leider nicht mehr zusammen. Der Eckfanblock ist
mit ca 100 Mann besetzt. Man bereitete zu dem Spiel eine Choreo, die an die
Gäste gerichtet war und so viel heißen sollte wie "eure besten Jahren
liegen in der Vergangenheit".
CFL (3.Liga Tschechien)
Stadion Na Pecich
Zuschauer: ca. 300
Mit der U-Bahn ging es in den 8. Bezirk Prags nach Kobylisy, wo einen kurzen Fussmarsch entfernt die Anlage von Admira Prag steht. Bei Kaiserwetter wurde der rauchende Grill aufgesucht und eine Klobasa gefrühstückt. Note 2 hierfür.
Das Stadion steht in einem Wohngebiet und hinter der ziemlich modernen Haupttribüne stehen 4 schöne Plattenbauten. Auf die Holzbänke wurden einfach rote und blaue Schalensitze geschraubt. Die Gegengerade besteht aus 12-13 Stehstufen und oben laden 2 alte Holzparkbänke zum verweilen ein.
FNL (2.Liga Tschechien)
Stadion Viktoria
Zuschauer: 2121 (285 Gäste)
Beim bestem Wetter ging es für mich am Sonntag zu dem Morgenkick bei Viktoria Žižkov.
Zu Gast war heute der Verein aus der schlesischen Stadt Opava. Schon
vor dem Spiel wusste ich, dass die Gäste eine gute Szene haben und so
erwarte ich eine interessante Begegnung. Normal kommen bei Viktoria um
die 1 500 Zuschauer ins Stadion, heute waren es knapp über 2000. So lag
ich mit meiner Einschätzung für ein besonderes Spiel richtig.
Viktoria ist ein Stadtteilverein und repräsentiert das Prager Viertel
Žižkov. Alle Heimspiele des Vereins finden traditionell am Sonntag um
10:15 statt. Das Stadion Viktoria ist im englischen Stil gehalten und
schaut wirklich klasse aus. Sogar die eine Stahlrohrtribüne hinter dem
Tor kann die Stadionatmosphäre nicht zerstören. Auch der
Gastronomiebereich ist super! Da braucht man am Sonntag nicht
frühstücken, nur einfach zum Heimspiel von Viktoria marschieren....
Synot Liga
Stadion Eden
Zuschauer: 16.611 (Gästeblock: 2000)
Das Highlight unserer Tschechien-Reise war die 282. Austragung des Derby der Prager S (Bezeichnung dieses Prag-Derbys).
Die Karten besorgten wir noch in Deutschland im Onlineverkauf. Im
Endeffekt wäre es auch vor Оrt kein großes Problem gewesen. Aber da wir
noch andere Spiele im Visier hatten, sparten wir uns dadurch viel Zeit.
Wie auch vergangene Derbys in dem Stadion Eden, war dieses heute nicht
ausverkauft. Das Stadion war zwar sehr gut gefüllt, doch ca zwei Tausend
Plätze (ausgenommen Pufferblock) standen leer.
Synot-Liga
Stadion Juliska
Zuschauer: 1201
Von Pardubice kommend ging es gleich per Straba zu Dukla ins Stadion Juliska.
Die ehemalige Armeemannschaft dominierte besonders Ende der 1950er und
in den 1960er Jahren die Tschechoslowakische Liga. Nach dem
Regimewechsel Ende 1989 verlor Dukla Prag stark an Bedeutung , 1997
wurde die Herrenmannschaft nach Pribram versetzt.
Großer
Publikumsmagnet ist die Mannschaft nicht und es sind nur so ca.20
Relikte der 70er als "aktive" Fanszene während des Spiels im Kuttenstil
am supporten.
Auch fanden sich nur wenige Auswärtsfans im ganzen Stadion verteilt ein.
Der Ground ist ein absoluter Traum mit seiner gigantischen Haupttribüne
in Vereinsfarben und Dukla-Schriftzug von der man einen herrlichen
Blick auf Prag werfen kann.
FNL (2.Liga Tschechien)
Stadion Pod Vinici
Zuschauer: 726 (ca. 10 Gäste)
Früh aufgestanden, um im Hostel ELF noch schnell ein Frühstück
einzuwerfen. Das Hostel liegt ca 10min Fussmarsch vom Bahnhof weg im
Stadtteil Zizkov und kann ohne weiteres weiterempfohlen werden, noch
recht neu und sauber die Einrichtung. Auch das Personal war freundlich.
Mit dem Zug war man rechtzeitig in Pardubice, was auch gut war, denn
durch die Schnellstrasse und falschen Wegweisungen von Einheimischen kam
man gerade noch rechtzeitig am Stadion an, um vor dem Spiel noch ein
tschechisches Fussball-Frühstück (Pivo & Klobasa) zu sich zu nehmen.
Die Wurst war Durchschnitt und kriegt Note 3,5 von mir.
1.Tschechische Eishockey-Liga
Sko-Energo-Arena
Zuschauer: 3.760 (12 Gäste)
Da heute kein Fussball auf dem Programm stand in der Umgebung,
beschloss man mal nach Mlada Boleslav zum Eishockey zu fahren. So ging
es mit Carsten per Zug in die Skoda-Stadt. Besonders gefallen konnte die
Stadt nicht.
Für knapp 5 Euro Eintritt ging es in den Gästeblock,
zwar wollten wir da nicht unbedingt hin, war aber nicht so schlimm, da
es nur 12 Hansel dahin verschlug.
Regionalliga Nord
Wilhelm-Langrehr-Stadion
Zuschauer: 421
Früh morgens ging es per ICE nach Hannover, vom Bahnhof aus ging es in
gut einer halben Stunde mit Straba und Bus in den Garbsener Stadtteil
Havelse, wo das Wilhelm-Langrehr-Stadion direkt an der Hauptstrasse
steht. Dort wurde sich auf dem Kunstrasen-Nebenplatz, der hinter einem
Tor 4 Stehstufen hat, das Spiel der dritten Mannschaft gegen Türkspor
Wünsdorf (2:1)angeschaut.
Da der Eintritt frei ist, wenn man zu
3.Mannschaft kommt wurde erstmal das gesparte Geld in Bier und Bratwurst
investiert. Wie üblich in Norddeutschland mit den legendären
Toastbrothälften, in Franken wird man für so einen Frevel vom Grill
geprügelt ! Man konnte sich aber soviel Scheiben wie nötig nehmen, Wurst
war lecker und ne 2,5.