Sonntag, 30. Dezember 2018

Hapoel Tel Aviv - Bnei Sakhnin FC 2:0


Ligat ha’Al
HaMoshava-Stadion
Zuschauer: 3900 (ca. 60 Gäste) 


Letzter Tag meiner sechstägigen Tour durch den jüdischen Staat. Eigentlich bin ich inzwischen erkältet, fertig und möchte nur noch heim. In unserem Hobby läuft es mit dem Reisen natürlich sehr speziell ab… Da geht man wieder mal auf eine Tour, wo dich die Arbeitskollegen schon wieder einmal beneiden. Am ersten Arbeitstag nach dem Urlaub tanzt man dann wider Erwarten nicht völlig erholt, sondern eigentlich müde an. Und doch zieht es uns weiterhin in alle möglichen Länder für das nächste Kreuz der Groundsammlung.

Samstag, 29. Dezember 2018

Maccabi Haifa - Bnei Yehuda Tel Aviv 1:0

Ligat ha’Al
Sammy-Ofer-Stadion
Zuschauer: 10 348 (200 Gäste)

Klatschnass an der Bahnstation Tel Aviv Universität angekommen, musste ich auch noch draußen warten. Die Station war nämlich noch kurz nach 18 Uhr am Samstag zu. Der Schabbat war zwar schon rum, aber der erste Zug sollte erst in einer halben Stunde hier fahren. 10 Minuten später wurden die Rollos hochgerollt und nachdem ich durchgeleuchtet wurde, durfte ich endlich den trockenen, warmen Bahnhof betreten.

Hapoel Ra'anana - Maccabi Tel Aviv 0:2

Ligat ha’Al
Stadion Ramat Gan
Zuschauer: 5000 (3700 Gäste)

Samstag bzw. in Israel heißt es Schabbat. Während in Deutschland die Massen durch die Straßen, Einkaufszentren auf Shopping-Tour sind, steht Israel mehr oder weniger still. Schabbat ist der Ruhetag im Judentum. Er beginnt am Freitag mit Beginn der Dunkelheit und endet am Samstagabend. Abhängig von der Jahreszeit verschiebt sich die Schabbat-Zeit entsprechend. Ums kurz zu machen: Die Religiösen gehen an diesem Tag in sich, d.h. sie verwenden keine elektrischen Geräte, kochen nicht, reisen nicht, machen kein Sport etc. Obwohl Israel als säkularer Staat gegründet wurde, wurde der Schabbat als ein Feiertag in den Alltag aufgenommen.

Freitag, 28. Dezember 2018

Maccabi Ahi Nazareth - Hapoel Nazareth Illit 0:0


Liga Leumit
Stadion Ilut
Zuschauer: 1200 (ca. 400 Gäste) 


Nach einer langen Pause von über einem Jahr habe ich in Haifa endlich wieder Couchsurfing genutzt. Von Donnerstag auf Freitag war die erste Nacht meines dreitägigen Aufenthaltes in der Wohnung des in Haifa geborenen Israeli namens Maor. Bei meinen Reisen bin ich meist allein unterwegs und Couchsurfing ist in meinen Augen einfach dazu die perfekte Ergänzung. Zudem ermöglicht es die reale einheimische Kultur abseits des typischen Tourizeugs kennenzulernen. Irgendwie klappt die Hostsuche aber in größeren Städten eher bedingt, sodass es vergangenes Jahr trotz vieler Reisen in Haifa das erste Mal wieder geklappt hat. Den Freitag sollte ich aber nicht in der drittgrößten Stadt des Landes (Haifa) verbringen, sondern es war ein Ausflug nach Nazareth geplant.

Donnerstag, 27. Dezember 2018

Hapoel Hadera - Beitar Yerushalayim 0:3

Ligat ha’Al
Itztadi'on Netanya 
Zuschauer: 3500 (ca. 1700 Gäste)

Am Donnerstagmorgen aufgewacht war die Stimmung erstmal wegen des miserablen Wetters getrübt. Es schüttete wie aus Eimern, was nicht die beste Option für die anstehende Reise nach Jerusalem war. Dennoch begab ich mich wie es der Plan vorsah in die israelische Hauptstadt. Seit nicht allzu langer Zeit gibt es vom Ben-Gurion-Flughafen eine direkte Zugverbindung nach Yerushaláyim, wie die Heilige Stadt im Hebräischen bezeichnet wird. Für mich ging es also zuerst vom Bahnhof Tel Aviv haHagana zum Flughafen und von dort dann weiter zum Ziel. Das Zugfahren ist in Israel nicht nur günstig, sondern macht durch seine Pünktlichkeit richtig Spaß. Die Züge sind übrigens meistens fast dieselben Doppeldecker wie in Deutschland.

Mittwoch, 26. Dezember 2018

MS Ashdod - Maccabi Haifa 0:1

Ligat HaAl
Etztadion HaYudAlef 

Zuschauer:2300 (1200 Gäste)

Den zweiten Weihnachtstag ließ ich zunächst langsam angehen. Das Frühstück genoss ich auf dem Dachgeschoss meines Hostels (Old Jaffo Hostel) bei angenehmen 15 Grad. Mein Spiel des Tages war in der sechstgrößten Stadt Ashdod erst am Abend und so machte ich mir im Vorfeld noch Gedanken, recht früh dorthin anzureisen und sich noch eine zusätzliche Stadt reinzuziehen, doch meine beiden israelischen Freunde rieten mir davon ab, denn Ashdod ist trotz seiner Größe eine wirklich moderne Stadt ohne was Interessantes bzw. Sehenswertes. Aus dem Grund entschied ich mich dafür, an dem Tag möglichst lang in Tel Aviv zu bleiben.

Dienstag, 25. Dezember 2018

Hapoel Ironi Rishon LeZion - Hapoel Ramat Gan 1:1

Liga Leumit 
Haberfeld Stadion 
Zuschauer: 250 (ca. 85 Gäste)

Zum Abschluss des Jahres 2018 sollte noch eine weitere Tour kommen. An Weihnachten wird in manchen Ländern noch gespielt und schließlich kamen für mich nur Italien und Israel in Frage. Italien war aber recht schnell vom Tisch, nachdem die Terminierung bzw. die Spielausbeute mir nicht zugesagt hatte, fiel die Wahl auf den jüdischen Staat. Interessanterweise war ich bereits ganze dreimal dort gewesen, aber schaffte es nie zum Fußball, sodass die anstehende Reise ausgiebig für Fußball genutzt werden sollte.

Sonntag, 23. Dezember 2018

1. FC Nürnberg - SC Freiburg 0:1

1. Bundesliga
Max-Morlock-Stadion
Zuschauer: 36.190 (ca. 1.800 Breisgauer)

Als letztes Spiel des Jahres ging es für mich in die Frankenmetropole nach Nürnberg. Mit dem Zug trudelte ich ca 2,5 Stunden vor Spielbeginn in einer Gaststätte am Dutzendteich ein, wo ich die Zeit mit ein paar Bier und Gesprächen alter Weggefährten verlaberte. Eine gute halbe Stunde vor Spielbeginn machten wir uns dann zu Fuß auf den Weg ins Nürnberger Achteck.
Seit dem Auswärtsspiel 2014 als es in Nähe des Freiburger Fanhaus zu Ausseinandersetzungen zwischen beiden Fanlagern kam, dürfte auch diese Partie eine gewisse Brisanz an den Tag legen. Heute blieb es allerdings meines Wissens nach Ruhig.

Samstag, 15. Dezember 2018

BSG Chemie Leipzig - 1.FC Lokomotive Leipzig 0:1

Sachsenpokal-Viertelfinale
Alfred-Kunze-Sportpark
Zuschauer: 4500 

Schon direkt nach der Auslosung hinterlegte ich bei einem Kumpel, ein ehemals aktiver Chemiker, das Interesse am für mich heißesten und brisantesten Stadtderby Deutschlands. Leider musste er arbeiten und erst klappte die Kartenbesorgung nicht.
Als dann die Meldung kam, das Lok sein Gästekontingent nicht annimmt und es ohne Gäste stattfindet, war ich erstmal froh und guckte mich nach Alternativen um.

Samstag, 8. Dezember 2018

SC Hessen Dreieich - SV Waldhof Mannheim 0:3

Regionalliga Südwest
Hahn Air Sportpark Dreieich
Zuschauer: 1379 (ca. 750 Waldhöfer)

Ein neuer Ground sollte dieses Jahr dann doch noch fallen und lange musste ich den Kollegen Pressi auch nicht überreden mich zu begleiten. Unter der Woche und sicherheitshalber auch nochmal am Freitag wurde sich nach einer möglichen Spielabsage erkundigt, die aber wohl nie wirklich in Frage kam. Winter und Amateurbereich ist immer so eine Wundertüten und da gehe ich lieber auf Nummer sicher.

Sonntag, 2. Dezember 2018

PAE Ionikos Nikaias - Ampelakiakos Salamis 0:0

Gamma Ethniki, Gruppe: 5
Dimotiko Gipedo Neapolis Nikaias
Zuschauer: 1200

Nach dem langen Vorabend, wo man mehrere Liter Wein weggemacht hatte, ließ man den Sonntag wieder in der Planung langsam angehen. Doch sollte von uns endlich die Hauptsehenswürdigkeit der Stadt - Akropolis besucht werden. Uns kostete der Eintritt keinen stolzen Zwanziger, wie sonst, sondern war komplett umsonst. Im Winter bedeutet nämlich der erste Sonntag eines Monats einen freien Eintritt auf das Gelände. Deswegen gab es auch keine Schlangen an Kassenhäuschen oder Eingang und man konnte entspannt hineinspazieren. Und selbst drinnen fand ich es durch die weitläufige Fläche recht entspannt von den Touristen her.

Samstag, 1. Dezember 2018

Apollon Smyrni F.C. - Atromitos F.C. 1:1

Super League
Georgios Kamaras Stadion
Zuschauer: 601 (ca. 200 Gäste)

Am zweiten Tag sollte nun die schönere Seite der griechischen Hauptstadt gesehen werden. Dazu entschieden wir uns für die sogenannte Free Tour. Am Treffpunkt, dem Hadrianstor, angekommen, wartete schon der Führer Alex auf uns. Über drei Stunden führte uns der Hellene durch die Stadt, sodass wir die wichtigsten Sachen, wie das olympische Stadion Kallimarmaro, das Zappeion, das schöne Viertel Plaka sowie den Präsidentenpalast sehen durften. Bei Letzterem wurde sogar im Auto das Staatsoberhaupt der hellenischen Republik gesehen. Nach Riga und Kopenhagen ist es bereits meine dritte Erfahrung mit solch einer Tour, aber so lang und noch dazu in einer recht kleinen Gruppe hatte ich das zum ersten mal.

FC Ingolstadt - Hamburger Sport-Verein 1:2

2.Bundesliga
Audi-Sportpark
Zuschauer: 13.500 (ca. 4.500 Gäste)

Ich hatte mir ja vorgenommen diese Saison mehr zu meinem Verein zu fahren, da der Dino bekanntermassen seine erste Saison in der zweiten Liga spielt. Sind dort doch einige interessante Spiele dabei. Natürlich zählt Ingolstadt nicht dazu. Doch ist es recht schnell per Bayern-Ticket erreichbar. So wurde heute die Tochter mitgenommen, leider hat sie soviel Bock auf Fußball, wie der gemeine Mensch auf eine Wurzelbehandlung. Aber ab und zu muss sie in den sauren Apfel beißen.