Dienstag, 31. Juli 2018

SV Osterburken - Karlsruher SC 1:9

Badischer Pokal
Sportplatz Osterburken
Zuschauer: 1200 (350 Karlsruher) 


Überraschend fand ich für den Dienstag in der Nähe meines Wohnortes ein Spiel der 3. Runde des badischen Pokals. In dieser Runde steigen auch schon die Profivereine ein und so wurde das Spiel des Karlsruhes SC in Osterburken auf die Woche gelegt, da die 3. Liga seit dem letzten Wochenende ja bereits läuft. Ein Heimspiel des SV Osterburken war eh schon mein Ziel gewesen, da ich über kurz oder lang die Landesliga Odenwald komplett haben will.

Montag, 30. Juli 2018

FC Viktoria Plzen - FC Slovan Liberec 1:0

Fortuna Liga
Doosan-Arena
Zuschauer: 10.753 

Endlich stand auch für mich mal eine längere Auslandstour an. Schon lange wollte ich mir um die Europa-Quali-Spiele eine Tour basteln. Letztendlich entschied ich mich für einen neuen Länderpunkt, statt evt. etwas stimmungsvollerer Spiele in der Slowakei. Los gings Montag früh mit dem Bayern-Böhmen-Ticket, wollte man doch den Montagskick in Tschechien auf dem Weg noch mitnehmen.
 In Cheb war genug Zeit zur Kronen und Pivo-Beschaffung und Nachmittags war man in Plzen. Den Rucksack schnell ins Schließfach und ab in die Stadt. 
Im Herzen von Böhmen, am Zusammenschluss von vier Flüssen entstand Plzen im Jahr 1295.

Samstag, 28. Juli 2018

1. FC Kaiserslautern - TSV 1860 München 1:0

3. Liga
Fritz-Walter-Stadion
Zuschauer: 41 324 (ca. 8000 Gäste)

Nachdem ich zuletzt so oft in den unteren Ligen unterwegs war, sollte es endlich auch mal zu einem höherklassigen Spiel gehen. In Kaiserslautern war ich zwar schon mal vor drei Jahren gewesen, aber das Spiel zweier großer Traditionsvereine und die fehlende qualitative Alternative ließen meine Wahl auf das Heimspiel der Roten Teufel fallen. Normal ist die Zugfahrt mit dem Kombiticket der Eintrittskarte zwar langwierig, aber relativ entspannt aus Würzburg: Nur einmal in Osterburken umsteigen und dann mit der S-Bahn bis in die fünftgrößte Stadt in Rheinland-Pfalz.

Mittwoch, 18. Juli 2018

SpVgg SV Weiden - SV Hutthurm 3:0

Landesliga Mitte
Stadion am Wasserwerk
Zuschauer: 287

Vor meinem geistigen Auge hatte ich mich schon von dieser Partie verabschiedet und fluchte laut, während ich verzweifelt einen Parkplatz suchte. Sollte Weiden wieder nicht klappen???
Denn sicher schon 10 Jahre renne ich diesem Ground hinterher und nie hat es hingehauen, dort einmal aufzuschlagen. Der Plan sah eigentlich vor heute Gebenbach und somit die Bayernliga Nord komplett zu machen, doch wollte mich keiner nach dem Spiel an den Amberger Bahnhof fahren, so switchte ich auf diese Partie um.

Samstag, 14. Juli 2018

DJK Ammerthal - 1.FC Sand 1:0

Bayernliga Nord
Sportgelände Pürschläger Weg
Zuschauer: 314

Schon seit letztem Jahr wollten Rudi und ich den Ground in Ammerthal machen, doch das schlechte Wetter sorgte für viele Spielausfälle. Doch heute war es endlich soweit. Fehlt mir ansonsten doch nur noch Gebenbach zur Komplettierung der Bayernliga Nord.
Los ging es wie immer von Kist aus über die A3 und schon vor Biebelried standen wir in einem vorher gemeldeten Stau. Auch sonst ging es recht zähflüssig weiter. Doch dank unseres großzügig eingeplanten Puffers waren wir eine halbe Stunde vor Anpfiff in der nördlichen Oberpfalz. 

Dienstag, 3. Juli 2018

TSV Kornburg - SC 04 Schwabach 0:6

Qualifikation Toto-Pokal – 1. Runde
Sportanlage TSV Kornburg
Zuschauer: 200

Jogi bleibt! Diese Meldung erreichte einen vormittags auf der Arbeit. Gut, wer hätte jetzt gedacht, dass der Badener mit der Beatlesfrisur nach der desaströsen Weltmeisterschaft seinen nicht vorhandenen Hut nimmt? Ich und ich denke die meisten von Euch sicher auch nicht! Meine These steht ja immer noch: Wir sind trotz und nicht wegen Ihm Weltmeister geworden!

Sonntag, 1. Juli 2018

SpVgg Landshut - FC Sturm Hauzenberg 1:0

Qualifikation Totopokal - 1. Runde
Stadion am Hammerbach
Zuschauer: 100

Schon am Samstag Abend traf man sich mit Georgien-Rückkehrer Shaffi in der Stadt auf einige Bierchen.
Dennoch traf man sich pünktlich am Bahnhof um dann mit der oft üblichen Verspätung nach Niederbayern in den Regierungssitz Landshut zu gondeln. Vom Bahnhof läuft man noch etwa 15 Minuten in die Altstadt. Diese gilt als einer der baukulturell bedeutendsten und besterhaltenen historischen Stadtkerne in Deutschland und erfuhr bereits eine Nominierung für das Weltkulturerbe. Sollte diese mal erfolgen, kommen sicher die ganzen UNESCO-Hopper aus ihren Löchern gekrochen ;-)

Samstag, 23. Juni 2018

FC Torpedo Kutaisi - FC Saburtalo 1:2

Erovnuli Liga
Ramaz Shengelia Stadioni
Zuschauer: 1200 (ca. 12 Gäste)

Nachdem wir uns am Montag der georgischen Heerstraße gewidmet haben, sollte der Dienstag langsamer angegangen werden. Geplant wurde der Besuch im Kloster David Gareja, das sich in unmittelbarer Nähe zur aserbaidschanischen Grenze befindet. Von der U-Bahn Station Samgori ging es mit der Marschrutka für einen schmalen Taler nach Sagarejo. Es ist eine kleine Stadt östlich von Tbilisi auf dem Weg ins Weingebiet Kachetien. Von dort geht es dann nur noch mit dem Taxi die restlichen 20 km zum Kloster. Für 40 Lari (ca. 14 Euro) machte ich uns ein Taxi klar, das auf uns dort auch noch zwei Stunden warten sollte. Die Fahrt dauerte gute 40 Minuten, denn der Straßenbelag besteht größtenteils aus Schlaglöchern. Unser Fahrer hatte aber damit kaum ein Problem und überholte noch dazu immer wieder einen.

Sonntag, 17. Juni 2018

FC Saburtalo - FC Dinamo Tbilisi 1:0

Erovnuli Liga
Stadion Mikheil Meskhi
Zuschauer: 1200 (ca. 100 Gäste)

Das zweite Spiel des Tages war wenige Meter weiter im zweitgrößten Stadion des Landes, das nach dem ehemaligen sowjetisch-georgischen Mittelstürmer Mikheil Meskhi benannt ist. Mikheil ist eine wahre Legende in seiner Heimat und wurde 7 Jahre nach seinem Tod als bester Spieler der georgischen Geschichte gekürt. Bei der Europameisterschaft 1960 holte er mit der Sowjetunion den Titel. Im Vereinsfußball kickte er fast nur für Dinamo Tbilisi, nur die letzte Saison der Karriere absolvierte er beim Stadtrivalen Lokomotivi. Das Stadion ist übrigens auch am längsten von Lokomotivi genutzt worden und trug zunächst auch den Namen des Eisenbahnervereins. Das erste Stadion entstand an der Stelle noch Ende der 20er. Von 1999 bis 2001 wurde das Stadion erheblich modernisiert und dabei wurde die für den Ostblock typische Laufbahn entfernt.