Erovnuli Liga
Ramaz Shengelia
Stadioni
Zuschauer: 1200
(ca. 12 Gäste)
Nachdem wir uns
am Montag der georgischen Heerstraße gewidmet haben, sollte der Dienstag
langsamer angegangen werden. Geplant wurde der Besuch im Kloster David Gareja,
das sich in unmittelbarer Nähe zur aserbaidschanischen Grenze befindet. Von der
U-Bahn Station Samgori ging es mit der Marschrutka für einen schmalen Taler
nach Sagarejo. Es ist eine kleine Stadt östlich von Tbilisi auf dem Weg ins
Weingebiet Kachetien. Von dort geht es dann nur noch mit dem Taxi die
restlichen 20 km zum Kloster. Für 40 Lari (ca. 14 Euro) machte ich uns ein Taxi
klar, das auf uns dort auch noch zwei Stunden warten sollte. Die Fahrt dauerte
gute 40 Minuten, denn der Straßenbelag besteht größtenteils aus Schlaglöchern. Unser
Fahrer hatte aber damit kaum ein Problem und überholte noch dazu immer wieder
einen.
Samstag, 23. Juni 2018
Sonntag, 17. Juni 2018
FC Saburtalo - FC Dinamo Tbilisi 1:0
Erovnuli Liga
Stadion Mikheil Meskhi
Zuschauer: 1200 (ca. 100 Gäste)
Das zweite Spiel des Tages war wenige Meter weiter im zweitgrößten Stadion des Landes, das nach dem ehemaligen sowjetisch-georgischen Mittelstürmer Mikheil Meskhi benannt ist. Mikheil ist eine wahre Legende in seiner Heimat und wurde 7 Jahre nach seinem Tod als bester Spieler der georgischen Geschichte gekürt. Bei der Europameisterschaft 1960 holte er mit der Sowjetunion den Titel. Im Vereinsfußball kickte er fast nur für Dinamo Tbilisi, nur die letzte Saison der Karriere absolvierte er beim Stadtrivalen Lokomotivi. Das Stadion ist übrigens auch am längsten von Lokomotivi genutzt worden und trug zunächst auch den Namen des Eisenbahnervereins. Das erste Stadion entstand an der Stelle noch Ende der 20er. Von 1999 bis 2001 wurde das Stadion erheblich modernisiert und dabei wurde die für den Ostblock typische Laufbahn entfernt.
Stadion Mikheil Meskhi
Zuschauer: 1200 (ca. 100 Gäste)
Das zweite Spiel des Tages war wenige Meter weiter im zweitgrößten Stadion des Landes, das nach dem ehemaligen sowjetisch-georgischen Mittelstürmer Mikheil Meskhi benannt ist. Mikheil ist eine wahre Legende in seiner Heimat und wurde 7 Jahre nach seinem Tod als bester Spieler der georgischen Geschichte gekürt. Bei der Europameisterschaft 1960 holte er mit der Sowjetunion den Titel. Im Vereinsfußball kickte er fast nur für Dinamo Tbilisi, nur die letzte Saison der Karriere absolvierte er beim Stadtrivalen Lokomotivi. Das Stadion ist übrigens auch am längsten von Lokomotivi genutzt worden und trug zunächst auch den Namen des Eisenbahnervereins. Das erste Stadion entstand an der Stelle noch Ende der 20er. Von 1999 bis 2001 wurde das Stadion erheblich modernisiert und dabei wurde die für den Ostblock typische Laufbahn entfernt.
Sioni Bolnisi - FC Lokomotivi Tbilisi 1:0
Erovnuli Liga
Tbilisi (Tiflis) wurde Ende des 5 Jahrhunderts als Stadt gegründet. Sie ersetzte schon ziemlich bald als neue Hauptstadt den Ort Mtskheta. Die deutsche Bezeichnung Tiflis stammt aus dem Griechischen und wird heutzutage in Kaukasus eigentlich nicht mehr so verwendet. Für mich war es nicht das erste Mal in Tbilisi. Von mir aus müsste ich generell da nicht unbedingt noch einmal hin, denn in meinen Augen findet sich die Schönheit Georgiens nicht in seiner Hauptstadt oder generell Städten, sondern seiner Landschaft wieder. Doch aufgrund des Dopplers am Sonntagabend wurde für den kompletten Tag Tbilisi eingeplant. Zum Frühstück begaben wir uns zum Samikitno am Meidan Platz. Das Restaurant ist eine landesweite Kette der Gesellschaft Villa Dzara. Negativ möge die Speisekarte mit Bildern wirken, doch das Restaurant war schon eine Empfehlung der Einheimischen bei meinem letzten Besuch.
Mikheil Meskhis
Sakhelobis Stadionis
Zuschauer: 500
Tbilisi (Tiflis) wurde Ende des 5 Jahrhunderts als Stadt gegründet. Sie ersetzte schon ziemlich bald als neue Hauptstadt den Ort Mtskheta. Die deutsche Bezeichnung Tiflis stammt aus dem Griechischen und wird heutzutage in Kaukasus eigentlich nicht mehr so verwendet. Für mich war es nicht das erste Mal in Tbilisi. Von mir aus müsste ich generell da nicht unbedingt noch einmal hin, denn in meinen Augen findet sich die Schönheit Georgiens nicht in seiner Hauptstadt oder generell Städten, sondern seiner Landschaft wieder. Doch aufgrund des Dopplers am Sonntagabend wurde für den kompletten Tag Tbilisi eingeplant. Zum Frühstück begaben wir uns zum Samikitno am Meidan Platz. Das Restaurant ist eine landesweite Kette der Gesellschaft Villa Dzara. Negativ möge die Speisekarte mit Bildern wirken, doch das Restaurant war schon eine Empfehlung der Einheimischen bei meinem letzten Besuch.
Samstag, 16. Juni 2018
FC Kolcheti 1913 Poti - FC Rustavi 0:0
Erovnuli Liga
David Abashidze Stadion
Zuschauer: 250 (9 Gäste)
Schon bei meiner ersten Reise nach Georgien im Jahr 2015 war mir klar, dass ich definitiv wieder in dieses wundervolle Land kommen werde. Zudem hat man als Ukrainer einen gewissen Draht zu Georgien. Somit plante ich nach drei Jahren einen Besuch im Kaukasus ein. Obwohl viele Ligen sich während der Weltmeisterschaft in der Sommerpause befinden, gehört die georgische Liga zu den wenigen, die im Sommer durchspielen. Seit einem Jahr wird die Liga nämlich im zyklischen Kalenderjahr ausgetragen, sodass die Sommerpause in Georgien generell klein geworden ist. Also war Juni für mich auch die perfekte Zeit, um wieder in den Kaukasus zur reisen.
David Abashidze Stadion
Zuschauer: 250 (9 Gäste)
Schon bei meiner ersten Reise nach Georgien im Jahr 2015 war mir klar, dass ich definitiv wieder in dieses wundervolle Land kommen werde. Zudem hat man als Ukrainer einen gewissen Draht zu Georgien. Somit plante ich nach drei Jahren einen Besuch im Kaukasus ein. Obwohl viele Ligen sich während der Weltmeisterschaft in der Sommerpause befinden, gehört die georgische Liga zu den wenigen, die im Sommer durchspielen. Seit einem Jahr wird die Liga nämlich im zyklischen Kalenderjahr ausgetragen, sodass die Sommerpause in Georgien generell klein geworden ist. Also war Juni für mich auch die perfekte Zeit, um wieder in den Kaukasus zur reisen.
Samstag, 9. Juni 2018
TSV 2000 Rothenburg - (SG) TSV Obernzenn/SV Unteraltenbernheim 4:0
Kreisklasse Gr. 2 Nürnberg/Frankenhöhe
Städtisches Stadion
Zuschauer: 30
Sommerpause? Während die meisten Fussballfans die Sommerpause geniessen und auf den Start der WM warten, ist dieses Wort für Hopper ein Fremdwort. So sucht der ambitionierte Hopper immer nach irgendwelchen Spielen, nur damit der Ball rollt.
Denn irgendwo wird ja immer gekickt. Entweder fährt man ins Ausland oder man sucht nach Begegnungen von Ligen, welche etwas länger spielen oder man geh zu den gut besuchten Relegationsspielen. Kollege Shaffi wollte mich überzeugen nach Eisenach zu fahren. Aber Kosten und Aufwand (7 Std Zug) bei einem Ground mit nur einer Tribüne und sonst keinem Ausbau, ließen mich davon Abstand nehmen.
Städtisches Stadion
Zuschauer: 30
Sommerpause? Während die meisten Fussballfans die Sommerpause geniessen und auf den Start der WM warten, ist dieses Wort für Hopper ein Fremdwort. So sucht der ambitionierte Hopper immer nach irgendwelchen Spielen, nur damit der Ball rollt.
Denn irgendwo wird ja immer gekickt. Entweder fährt man ins Ausland oder man sucht nach Begegnungen von Ligen, welche etwas länger spielen oder man geh zu den gut besuchten Relegationsspielen. Kollege Shaffi wollte mich überzeugen nach Eisenach zu fahren. Aber Kosten und Aufwand (7 Std Zug) bei einem Ground mit nur einer Tribüne und sonst keinem Ausbau, ließen mich davon Abstand nehmen.
Montag, 21. Mai 2018
SV Babelsberg 03 - FC Energie Cottbus 0:1
Brandenburgischer Landespokal, Finale
Karl-Liebknecht-Stadion
Zuschauer: 9012 (1650 Gäste)
Das wohl brisanteste Pokalspiel des Finaltages der Amateure war das Brandenburg-Derby. Die anderen Finale sprachen mich nicht wirklich an und obwohl ich in Babelsberg bereits 2016 gewesen bin, entschied ich mich dennoch dafür. Das Wochenende vor dem Pfingstmontag verbrachte ich bei drei Spielen in Polen, jedoch möchte ich meine Berichtsserie mit dem letzten, und fantechnisch besten Match der Tour, beginnen. In etwa 1,5 Stunden vor Spielbeginn war ich dem Potsdamer Stadtteil Babelsberg angekommen. Übrigens, wie ich inzwischen weiß, identifizieren sich die Einwohner von Babelsberg wenig mit der Stadt Potsdam und bezeichnen sich stolz als Babelsberger.
Karl-Liebknecht-Stadion
Zuschauer: 9012 (1650 Gäste)
Das wohl brisanteste Pokalspiel des Finaltages der Amateure war das Brandenburg-Derby. Die anderen Finale sprachen mich nicht wirklich an und obwohl ich in Babelsberg bereits 2016 gewesen bin, entschied ich mich dennoch dafür. Das Wochenende vor dem Pfingstmontag verbrachte ich bei drei Spielen in Polen, jedoch möchte ich meine Berichtsserie mit dem letzten, und fantechnisch besten Match der Tour, beginnen. In etwa 1,5 Stunden vor Spielbeginn war ich dem Potsdamer Stadtteil Babelsberg angekommen. Übrigens, wie ich inzwischen weiß, identifizieren sich die Einwohner von Babelsberg wenig mit der Stadt Potsdam und bezeichnen sich stolz als Babelsberger.
SpVgg Bayreuth - 1. FC Schweinfurt 05 1:3
Landespokalfinale Bayern
Hans-Walter-Wild-Stadion
Zuschauer: 3250 Zuschauer (ca. 1000 Schnüdel)
Derbytime im Bayernpokal, mit den Schnüdeln aus Schweinfurt und der Oldschdood aus Bayreuth kreuzten heute zwei alte fränkische Traditionsmannschaften die Klingen. Vor einem knappen Jahr war ich bereits im altehrwürdigen Hans-Walter-Wild-Stadion bei der selben Partie zu Gast.
Zum Stadion und den Vereinen habe ich mich ja schon das letzte Mal geäußert, da brauche ich mich jetzt nicht schon wieder dasselbe schreiben und kann im alten Bericht nachgelesen werden.
Hans-Walter-Wild-Stadion
Zuschauer: 3250 Zuschauer (ca. 1000 Schnüdel)
Derbytime im Bayernpokal, mit den Schnüdeln aus Schweinfurt und der Oldschdood aus Bayreuth kreuzten heute zwei alte fränkische Traditionsmannschaften die Klingen. Vor einem knappen Jahr war ich bereits im altehrwürdigen Hans-Walter-Wild-Stadion bei der selben Partie zu Gast.
Zum Stadion und den Vereinen habe ich mich ja schon das letzte Mal geäußert, da brauche ich mich jetzt nicht schon wieder dasselbe schreiben und kann im alten Bericht nachgelesen werden.
Sonntag, 20. Mai 2018
TKP Elana Torun - KS Górnik Konin 2:0
III Liga grupa II
Stadion Miejski im. Grzegorza Duneckiego
Zuschauer: ca. 1200 (ca. 370 Gäste, davon 60 im Stadion)
Der zweite Tag der Tour sollte in Gesellschaft der Nürnberger verbracht werden. Mit einem Mietauto sind diese am Vortag in Katowice bereits angekommen. Und so sollte es für mich zusammen mit ihnen nach Toruń (Thorn), eine der beiden Hauptstädte der Wojewodschaft Kujawien-Pommern. Eigentlich bin ich ja überhaupt kein Freund von Autofahrerei im fremden Land und bevorzuge viel lieber Züge. Auch wenn man damit relativ unflexibel und teils teurer unterwegs ist, bekommt man dabei mehr vom Land selbst und vor allem seiner Bevölkerung und der Kultur mit. Außerdem ist es in meinen Augen auch noch das „richtige“ Reisen mit den echten Erlebnissen.
Stadion Miejski im. Grzegorza Duneckiego
Zuschauer: ca. 1200 (ca. 370 Gäste, davon 60 im Stadion)
Der zweite Tag der Tour sollte in Gesellschaft der Nürnberger verbracht werden. Mit einem Mietauto sind diese am Vortag in Katowice bereits angekommen. Und so sollte es für mich zusammen mit ihnen nach Toruń (Thorn), eine der beiden Hauptstädte der Wojewodschaft Kujawien-Pommern. Eigentlich bin ich ja überhaupt kein Freund von Autofahrerei im fremden Land und bevorzuge viel lieber Züge. Auch wenn man damit relativ unflexibel und teils teurer unterwegs ist, bekommt man dabei mehr vom Land selbst und vor allem seiner Bevölkerung und der Kultur mit. Außerdem ist es in meinen Augen auch noch das „richtige“ Reisen mit den echten Erlebnissen.
Samstag, 19. Mai 2018
Zagłębie Sosnowiec - Podbeskidzie Bielsko-Biała 2:0
I Liga
Stadion Ludowy
Zuschauer: 4415 (ca. 10 Gäste)
Etwas weniger als eine Stunde vor Spielbeginn waren wir am Stadion Ludowy in Sosnowiec angekommen. Für die zweithöchste Liga Polens eigentlich mehr als genug Zeit, doch das sollte heute bei den Aufstiegschancen nicht der Fall sein… Die Karten wurden noch ohne großes Anstehen besorgt, wobei wir leider keine mehr für die Haupttribüne, sondern nur noch auf der Gegengerade, wo sich auch der Heimblock befindet, welche bekamen. Dann wurde zum Eingang an die Gegengerade marschiert, wo sich schon riesigen Menschenmengen an den wenigen Eingängen versammelten. Zeitgleich kam ein Mob der Einheimischen mit Gesängen vorbei und posierte an der Treppe gegenüber dem Eingang für ein Foto.
Stadion Ludowy
Zuschauer: 4415 (ca. 10 Gäste)
Etwas weniger als eine Stunde vor Spielbeginn waren wir am Stadion Ludowy in Sosnowiec angekommen. Für die zweithöchste Liga Polens eigentlich mehr als genug Zeit, doch das sollte heute bei den Aufstiegschancen nicht der Fall sein… Die Karten wurden noch ohne großes Anstehen besorgt, wobei wir leider keine mehr für die Haupttribüne, sondern nur noch auf der Gegengerade, wo sich auch der Heimblock befindet, welche bekamen. Dann wurde zum Eingang an die Gegengerade marschiert, wo sich schon riesigen Menschenmengen an den wenigen Eingängen versammelten. Zeitgleich kam ein Mob der Einheimischen mit Gesängen vorbei und posierte an der Treppe gegenüber dem Eingang für ein Foto.
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