Erovnuli Liga
David Abashidze Stadion
Zuschauer: 250 (9 Gäste)
Schon bei meiner ersten Reise nach Georgien im Jahr 2015 war mir klar, dass ich definitiv wieder in dieses wundervolle Land kommen werde. Zudem hat man als Ukrainer einen gewissen Draht zu Georgien. Somit plante ich nach drei Jahren einen Besuch im Kaukasus ein. Obwohl viele Ligen sich während der Weltmeisterschaft in der Sommerpause befinden, gehört die georgische Liga zu den wenigen, die im Sommer durchspielen. Seit einem Jahr wird die Liga nämlich im zyklischen Kalenderjahr ausgetragen, sodass die Sommerpause in Georgien generell klein geworden ist. Also war Juni für mich auch die perfekte Zeit, um wieder in den Kaukasus zur reisen.
Bei meiner letzten Reise konnte ich bedingt durch das Wetter nicht alles sehen, was ich mir gewünscht habe. Dagegen sollte das Wetter im Juni kein Problem mehr darstellen. Für 90 Euro wurden zwei Monate vor der Reise schon die Flugtickets für Wizzair von Dortmund nach Kutaissi gebucht. Neben mir konnte ich auch noch Schmiddn aus Babelsberg sowie Julia, Groundhopper aus meiner Heimatstadt Odessa, für die Tour begeistern. Mit den beiden sollte ich mich aber erst im Kaukasus treffen.
Der 9,5 tägige Aufenthalt in Georgien begann mit der Landung in Kutaissi am Freitag den 15. Juni. Der Flughafen wurde 2012 speziell für Wizzair erbaut. An dieser Stelle sollte die Bedeutung vom ehemaligen Präsidenten Mikheil Saakashvili für Georgien erwähnt werden. Mikheil war von 2004 bis 2013 Präsident des Landes. Zuletzt versuchte er sich als Politiker in der Ukraine, wurde aber aufgrund seines guten Willens die tägliche Korruption zu bekämpfen, aus dem Land verbannt. Sein eigenes Land konnte der gute Mann aber erheblich umbauen bzw. reformieren und auf Tourismus ausgelegen. Das beste Beispiel auch dieser Flughafen, der täglich von jeder Ecke Westeuropas angeflogen wird. Nach derAnkunft ging es mit dem gebuchten Wizzair-Transfer in die Innenstadt von Kutaissi, wo schon Schmiddn auf mich wartete. Kutaissi, die Hauptstadt der Region Imeretien, ist mit ca. 150000 Einwohnern hinter Tbilisi und Batumi die drittgrößte Stadt des Landes. Zur Sowjetzeit bis zu den Reformen des Ex-Präsidenten galt die Stadt als das kriminelle Zentrum des Landes. Heutzutage ist davon nichts mehr zu spüren, denn nicht umsonst gehört Georgien zu den sichersten Ländern der Welt. Am ersten Tag wurde von mir und Schmiddn nicht mehr viel unternommen. Nachdem unsere Sachen im Gasthaus gelassen wurden, begaben wir uns zum Restaurant El Depo. Der Laden, wo sich fast nur Einheimische einfanden, ist absolut empfehlenswert! Anschließend ging es mit der Seilbahn über den Fluss Rioni hoch auf den Hügel, wo sich der Erholungspark befindet, und von da weiter zu Fuß zum Welterbe, der sogenannten Bagrati-Kathedrale. Im Gasthaus wurde man noch von der Besitzerin auf Wein sowie georgischen Tresterbrand Chacha eingeladen, sodass wir den ersten Abend der Tour wirklich perfekt ausklingen ließen.
Am Samstag war zunächst von mir noch was anderes eingeplant, doch auf Rat der Gasthausbesitzerin wurde spontan auf Martvili Canyon umgelenkt. Martvili ist eine Stadt ca. 60 km von Kutaissi entfernt. Für nicht einmal 2 Euro ging es mit der Marschrutka dorthin. Etwas nördlicher davon befindet sich auch der gleichnamige Canyon. Obwohl es dort bei unserer Ankunft von Touristen wimmelte, sind diese erfreulicherweise fast nur Einheimische gewesen. Neben dem Eintritt zum Canyon wurde auch noch eine Bootstour in der Schlucht für je 15 Lari (ca. 5 Euro) dazu gebucht. Diese verläuft zwar lediglich 15 Minuten, ist dennoch schon extrem geil. Nach der Bootsfahrt schauten wir uns noch etwas um und überlegten uns was man anschließend treiben sollte. So wurde von mir nach einer Verhandlung ein Taxi engagiert: Ein Wasserfall direkt in der Wildnis sollte das Ziel sein. Ein Glück musste keiner von uns fahren, denn in Georgien gibt es da im Gegensatz zu Deutschland keine ordentlichen befestigten Straßen, sodass die Fahrt recht anstrengend ist. Am Ende wurden wir aber mit der wunderschönen Natur ohne Hunderte von Touristen belohnt. Am Wasserfall konnten wir uns dann auch durch das Eintauchen in den eiskalten Gebirgsbach von der Hitze abkühlen. Danach wurde auch noch Schaschlik für je 8 Lari pro Spieß sowie eine Flasche hausgemachter Rotwein bestellt und entspannt ohne Eile beim genialen Ausblick auf die Landschaft genossen. Mehr Flair geht einfach nicht! Auf der Rückfahrt vom Wasserfall zurück nach Martvili konnte ich noch mit dem Taxifahrer aushandeln, dass er uns für 30 Lari direkt nach Kutaissi durchfährt. Gegen 16 Uhr waren wir dann dort am Busbahnhof angekommen. Bevor es für uns nach Zestafoni zum ersten Spiel der Tour gehen sollte, schauten wir noch am Stadion des FC Torpedo Kutaisi vorbei. Zwar war hier eh noch ein Abendspiel in einer Woche geplant, doch ich wollte es noch bei Tageslicht genießen. Nach dem Ausflug zum Stadion wurde eine Marschrutka in das ca. 35 km entfernte Zestafoni bestiegen.
Die Stadt selbst gibt jetzt nicht viel her und auch der Zeitpuffer bis zum Spiel war nicht unbedingt groß, sodass wir uns in ein einfachen Lokal direkt am Stadion setzten. Der heutige Gastgeber FC Kolkheti-1913 kommt eigentlich aus der Hafenstadt Poti, die sich ganze 130 km westlich von Zestafoni befindet. Aufgrund des Stadionumbaus trägt der Club schon länger seine Spiele im Exil aus: Dieses Jahr ist es eben hier im David Abashidze Stadion. Im August soll aber endlich Schluss damit sein und der Kolkheti wird wieder im eigenen Stadion spielen dürfen. Das David Abashidze Stadion war eigentlich die Heimat des sowjetischen Metalurg Zestafoni sowie dem FC Zestafoni. Der FC wurde 2004 auf Wunsch der Aktionäre des Stahlwerkes gegründet und spielte ganz erfolgreich in der höchsten Liga. Vor ein paar Jahren wurde der Club aufgrund finanzieller Probleme dann wieder aufgelöst. Somit ist der FC Kolkheti-1913 aktuell die einzige Mannschaft, die den Ground nutzt. Für georgische Verhältnisse ist es schon ein durchaus ordentliches Stadion, das auch öfter Qualifikationsrunde des Europapokals austragen durfte. Die Anzeigetafel, der Ausblick auf die Landschaft sowie die heruntergekommene Halle auf der Gegenseite lassen sich definitiv sehen. Obwohl mir klar war, dass uns in der 45. Liga der 5. UEFA Jahreswertung keine hohe Fußballkunst erwartet wird, war das heutige Spiel schon sehr zäh. Zudem waren es auch noch zwei Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte der Meisterschaft. Wenigstens konnten uns die kleine Fanblöcke etwas unterhalten: Auf der Gegengerade versammelten sich 9 Jugendliche aus Rustavi, die ultramäßig, geschlossen ihre Mannschaft supporteten. Die Jungchen musterten uns öfter, aber angesprochen wurde man leider dann doch nicht. Einen kleinen Fanblock mit kuttenmäßigen Heimfans gab es auch noch. Dieser befand sich auf der Haupttribüne, war aber mit Ausnahme des Spielbeginns fast gar nicht aktiv. Mit dem Auftakt der Tour konnten wir uns trotz einem 0:0 dennoch zufrieden geben.
Nach Spielende ging es schnell raus auf die Straße, um eine Marschrutka nach Tbilisi zu finden. Alternativ würde uns zwar auch ein Zug um 20:41 zu Verfügung stehen, aber dies würde heißen, dass wir mindestens eine Viertelstunde vor Abpfiff das Stadion verlassen müssen. Normal kommt man in Georgien auch nach 18-19 Uhr aus einer Stadt mit der Marschrutka kaum noch weg, aber da Zestafoni auf der Strecke von Batumi nach Tbilisi liegt, sollte es selbst um 22 Uhr kein Problem darstellen einen Minibus zu finden. Nach ca. 15 Minuten bestiegen wir einen Sprinter aus Batumi und nach einer gefühlten Ewigkeit (3,5 Stunden Fahrzeit samt Pause für 200 km) waren wir völlig erschöpft in der Hauptstadt angekommen. Mit dem Taxi ging es dann sofort weiter zum zentralgelegenen Gasthaus, wo wir uns mit dem dritten Mitfahrer der Tour, der Julia aus Odessa, getroffen haben.
Text/Fotos: Шаффи
zum nächsten Spiel der Tour
David Abashidze Stadion
Zuschauer: 250 (9 Gäste)
Schon bei meiner ersten Reise nach Georgien im Jahr 2015 war mir klar, dass ich definitiv wieder in dieses wundervolle Land kommen werde. Zudem hat man als Ukrainer einen gewissen Draht zu Georgien. Somit plante ich nach drei Jahren einen Besuch im Kaukasus ein. Obwohl viele Ligen sich während der Weltmeisterschaft in der Sommerpause befinden, gehört die georgische Liga zu den wenigen, die im Sommer durchspielen. Seit einem Jahr wird die Liga nämlich im zyklischen Kalenderjahr ausgetragen, sodass die Sommerpause in Georgien generell klein geworden ist. Also war Juni für mich auch die perfekte Zeit, um wieder in den Kaukasus zur reisen.
Bei meiner letzten Reise konnte ich bedingt durch das Wetter nicht alles sehen, was ich mir gewünscht habe. Dagegen sollte das Wetter im Juni kein Problem mehr darstellen. Für 90 Euro wurden zwei Monate vor der Reise schon die Flugtickets für Wizzair von Dortmund nach Kutaissi gebucht. Neben mir konnte ich auch noch Schmiddn aus Babelsberg sowie Julia, Groundhopper aus meiner Heimatstadt Odessa, für die Tour begeistern. Mit den beiden sollte ich mich aber erst im Kaukasus treffen.
Der 9,5 tägige Aufenthalt in Georgien begann mit der Landung in Kutaissi am Freitag den 15. Juni. Der Flughafen wurde 2012 speziell für Wizzair erbaut. An dieser Stelle sollte die Bedeutung vom ehemaligen Präsidenten Mikheil Saakashvili für Georgien erwähnt werden. Mikheil war von 2004 bis 2013 Präsident des Landes. Zuletzt versuchte er sich als Politiker in der Ukraine, wurde aber aufgrund seines guten Willens die tägliche Korruption zu bekämpfen, aus dem Land verbannt. Sein eigenes Land konnte der gute Mann aber erheblich umbauen bzw. reformieren und auf Tourismus ausgelegen. Das beste Beispiel auch dieser Flughafen, der täglich von jeder Ecke Westeuropas angeflogen wird. Nach derAnkunft ging es mit dem gebuchten Wizzair-Transfer in die Innenstadt von Kutaissi, wo schon Schmiddn auf mich wartete. Kutaissi, die Hauptstadt der Region Imeretien, ist mit ca. 150000 Einwohnern hinter Tbilisi und Batumi die drittgrößte Stadt des Landes. Zur Sowjetzeit bis zu den Reformen des Ex-Präsidenten galt die Stadt als das kriminelle Zentrum des Landes. Heutzutage ist davon nichts mehr zu spüren, denn nicht umsonst gehört Georgien zu den sichersten Ländern der Welt. Am ersten Tag wurde von mir und Schmiddn nicht mehr viel unternommen. Nachdem unsere Sachen im Gasthaus gelassen wurden, begaben wir uns zum Restaurant El Depo. Der Laden, wo sich fast nur Einheimische einfanden, ist absolut empfehlenswert! Anschließend ging es mit der Seilbahn über den Fluss Rioni hoch auf den Hügel, wo sich der Erholungspark befindet, und von da weiter zu Fuß zum Welterbe, der sogenannten Bagrati-Kathedrale. Im Gasthaus wurde man noch von der Besitzerin auf Wein sowie georgischen Tresterbrand Chacha eingeladen, sodass wir den ersten Abend der Tour wirklich perfekt ausklingen ließen.
Am Samstag war zunächst von mir noch was anderes eingeplant, doch auf Rat der Gasthausbesitzerin wurde spontan auf Martvili Canyon umgelenkt. Martvili ist eine Stadt ca. 60 km von Kutaissi entfernt. Für nicht einmal 2 Euro ging es mit der Marschrutka dorthin. Etwas nördlicher davon befindet sich auch der gleichnamige Canyon. Obwohl es dort bei unserer Ankunft von Touristen wimmelte, sind diese erfreulicherweise fast nur Einheimische gewesen. Neben dem Eintritt zum Canyon wurde auch noch eine Bootstour in der Schlucht für je 15 Lari (ca. 5 Euro) dazu gebucht. Diese verläuft zwar lediglich 15 Minuten, ist dennoch schon extrem geil. Nach der Bootsfahrt schauten wir uns noch etwas um und überlegten uns was man anschließend treiben sollte. So wurde von mir nach einer Verhandlung ein Taxi engagiert: Ein Wasserfall direkt in der Wildnis sollte das Ziel sein. Ein Glück musste keiner von uns fahren, denn in Georgien gibt es da im Gegensatz zu Deutschland keine ordentlichen befestigten Straßen, sodass die Fahrt recht anstrengend ist. Am Ende wurden wir aber mit der wunderschönen Natur ohne Hunderte von Touristen belohnt. Am Wasserfall konnten wir uns dann auch durch das Eintauchen in den eiskalten Gebirgsbach von der Hitze abkühlen. Danach wurde auch noch Schaschlik für je 8 Lari pro Spieß sowie eine Flasche hausgemachter Rotwein bestellt und entspannt ohne Eile beim genialen Ausblick auf die Landschaft genossen. Mehr Flair geht einfach nicht! Auf der Rückfahrt vom Wasserfall zurück nach Martvili konnte ich noch mit dem Taxifahrer aushandeln, dass er uns für 30 Lari direkt nach Kutaissi durchfährt. Gegen 16 Uhr waren wir dann dort am Busbahnhof angekommen. Bevor es für uns nach Zestafoni zum ersten Spiel der Tour gehen sollte, schauten wir noch am Stadion des FC Torpedo Kutaisi vorbei. Zwar war hier eh noch ein Abendspiel in einer Woche geplant, doch ich wollte es noch bei Tageslicht genießen. Nach dem Ausflug zum Stadion wurde eine Marschrutka in das ca. 35 km entfernte Zestafoni bestiegen.
Die Stadt selbst gibt jetzt nicht viel her und auch der Zeitpuffer bis zum Spiel war nicht unbedingt groß, sodass wir uns in ein einfachen Lokal direkt am Stadion setzten. Der heutige Gastgeber FC Kolkheti-1913 kommt eigentlich aus der Hafenstadt Poti, die sich ganze 130 km westlich von Zestafoni befindet. Aufgrund des Stadionumbaus trägt der Club schon länger seine Spiele im Exil aus: Dieses Jahr ist es eben hier im David Abashidze Stadion. Im August soll aber endlich Schluss damit sein und der Kolkheti wird wieder im eigenen Stadion spielen dürfen. Das David Abashidze Stadion war eigentlich die Heimat des sowjetischen Metalurg Zestafoni sowie dem FC Zestafoni. Der FC wurde 2004 auf Wunsch der Aktionäre des Stahlwerkes gegründet und spielte ganz erfolgreich in der höchsten Liga. Vor ein paar Jahren wurde der Club aufgrund finanzieller Probleme dann wieder aufgelöst. Somit ist der FC Kolkheti-1913 aktuell die einzige Mannschaft, die den Ground nutzt. Für georgische Verhältnisse ist es schon ein durchaus ordentliches Stadion, das auch öfter Qualifikationsrunde des Europapokals austragen durfte. Die Anzeigetafel, der Ausblick auf die Landschaft sowie die heruntergekommene Halle auf der Gegenseite lassen sich definitiv sehen. Obwohl mir klar war, dass uns in der 45. Liga der 5. UEFA Jahreswertung keine hohe Fußballkunst erwartet wird, war das heutige Spiel schon sehr zäh. Zudem waren es auch noch zwei Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte der Meisterschaft. Wenigstens konnten uns die kleine Fanblöcke etwas unterhalten: Auf der Gegengerade versammelten sich 9 Jugendliche aus Rustavi, die ultramäßig, geschlossen ihre Mannschaft supporteten. Die Jungchen musterten uns öfter, aber angesprochen wurde man leider dann doch nicht. Einen kleinen Fanblock mit kuttenmäßigen Heimfans gab es auch noch. Dieser befand sich auf der Haupttribüne, war aber mit Ausnahme des Spielbeginns fast gar nicht aktiv. Mit dem Auftakt der Tour konnten wir uns trotz einem 0:0 dennoch zufrieden geben.
Nach Spielende ging es schnell raus auf die Straße, um eine Marschrutka nach Tbilisi zu finden. Alternativ würde uns zwar auch ein Zug um 20:41 zu Verfügung stehen, aber dies würde heißen, dass wir mindestens eine Viertelstunde vor Abpfiff das Stadion verlassen müssen. Normal kommt man in Georgien auch nach 18-19 Uhr aus einer Stadt mit der Marschrutka kaum noch weg, aber da Zestafoni auf der Strecke von Batumi nach Tbilisi liegt, sollte es selbst um 22 Uhr kein Problem darstellen einen Minibus zu finden. Nach ca. 15 Minuten bestiegen wir einen Sprinter aus Batumi und nach einer gefühlten Ewigkeit (3,5 Stunden Fahrzeit samt Pause für 200 km) waren wir völlig erschöpft in der Hauptstadt angekommen. Mit dem Taxi ging es dann sofort weiter zum zentralgelegenen Gasthaus, wo wir uns mit dem dritten Mitfahrer der Tour, der Julia aus Odessa, getroffen haben.
Text/Fotos: Шаффи
zum nächsten Spiel der Tour























