Landesliga Hansa
Hammer Park Stadion
Zuschauer: 130
Der diesjährige Urlaub mit der Tochter führte uns nach Hamburg. Ist die Hansestadt für mich doch die schönste und lebenswerteste Stadt Deutschlands. Der erste Tag empfing uns noch mit typischen Schmuddelwetter. So schauten wir uns erst die City an und machten eine Alsterbootfahrt, bevor es auf Hamburgs Wahrzeichen, dem Michel ging. Hier hat man eine Top-Aussicht auf die Städt und den Hafen.
Übrigens kann ich euch, solltet ihr auch mal vor Ort sein, die Hamburg-Card empfehlen. Sie kostet 10,50€ pro Tag und inkludiert den öffentlichen Nahverkehr und bietet Rabatt bei allen Sehenswürdigkeiten und sogar Restaurants. Am nächsten Tag, bei Top-Wetter, wurde der Hafen mit einer Großen Hafenrundfahrt (Dauer 2Std) besichtigt. Der Hamburger Hafen ist nach Rotterdam der zweitgrößte Europas. Man sollte aber beachten das man nicht immer die Speicherstadt befahren kann, dies ist abhängig von den Gezeiten.
Übrigens kann ich euch, solltet ihr auch mal vor Ort sein, die Hamburg-Card empfehlen. Sie kostet 10,50€ pro Tag und inkludiert den öffentlichen Nahverkehr und bietet Rabatt bei allen Sehenswürdigkeiten und sogar Restaurants. Am nächsten Tag, bei Top-Wetter, wurde der Hafen mit einer Großen Hafenrundfahrt (Dauer 2Std) besichtigt. Der Hamburger Hafen ist nach Rotterdam der zweitgrößte Europas. Man sollte aber beachten das man nicht immer die Speicherstadt befahren kann, dies ist abhängig von den Gezeiten.
Darauf ging es auf die Plaza der Elbphilharmonie. Sie wurde nach knapp zehnjähriger Bauzeit im Januar 2017 eröffnet und verschlang angeblich über 866 Millionen Euro. Die Elphi wurde mit dem Ziel geplant, ein neues Wahrzeichen der Stadt und ein “Kulturdenkmal für alle“ zu schaffen. Das 110 Meter hohe Gebäude wurde unter Einbeziehung des Kaispeichers A errichtet, dieser wurde komplett entkernt. Auf diesem wurde ein moderner Aufbau mit einer Glasfassade gesetzt, die an ein Segel, Wasserwellen oder einen Quarzkristall erinnert. Finde das Gebäude sehr gelungen und das Ziel mit dem neuen Wahrzeichen dürfte auch erfüllt worden sein ! Dann ging es durch die Speicherstadt und die Hafen-City. Anschließend gönnte ich mir im benachbarten Portugiesenviertel ein Mittagsmenu. Die Tochter wollte lieber beim Chinesen in Hamm eine Ente speisen...was mir nicht so zusagte und ich lieber vorher zuschlug.
Hamm ist ein Stadtteil im Herzen der Stadt. Einst ein bevorzugter Villenvorort wohlhabender Kaufleute, wuchs es in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts zu einem der bevölkerungsreichsten Stadtteile heran, bevor es im Zweiten Weltkrieg nahezu vollständig zerstört wurde.
Deswegen sind nur wenige historische Bauwerke erhalten. Neben einigen wenigen Gründerzeitvillen ist der Stadtteil daher vorwiegend durch die typischen roten Backsteinbauten der 1920er- bis 1950er Jahre geprägt.
In Hamm sind mehre traditionsreiche Sportvereine beheimatet, darunter die Hamburger Turnerschaft von 1816, nach eigener Aussage der “äteste Turn- und Sportverein der Welt“'.
Der Hammerdeicher Ruderverein von 1893 brachte den mehrfachen Weltmeister und Olympiazweiten Peter-Michael Kolbe hervor, einer der erfolgreichsten deutschen Ruderer.
Vergleichsweise jung ist hingegen der Fußball-Club Hamm United FC, dem nach seiner Gründung 2005 in nur wenigen Jahren der Aufstieg bis in die Landesliga gelang.
Von der Station “Hammer Kirche“ läuft man 5 Minuten zum denkmalgeschützten Hammer Park. In diesem befindet sich auch der Ground. Irgendwie hatte ich diesen als guten Ground im Hinterkopf abgespeichert. Doch ausser einer überdachten Tribüne (Steh- und Sitzplätze), welche für 2000 Zuschauer ausgelegt ist, hat das Stadion nichts zu bieten. Störend vor allem die Laufbahn olympischen Ausmaßes, so ist man ewig weit weg vom Spielgeschehen. Für mich ja nervig im Amateurbereich.
Schön der liebevoll gestaltete Grill, auf dem Bratwurst, Frikadellen und Schinkenwurst bruzzelten. Wir waren aber noch satt, sodass nichts probiert wurde. Am Getränkestand zapfte leider ein recht unfähiger Geselle das furchtbare Ratsherren-Bier. Generell gibt es in Hamburg ausser dem guten Holsten-Edel nur fragwürdige Plörre im Ausschank.
Eine kleine Heimszene gibt es mit dem “Hammer Pack“, diese standen hinter einer Zaunfahne und beschränkten sich aufs Bier trinken und Fußball gucken.
Ausser United spielen übrigens noch der SV St. Georg und die Footballer der Hamburg Huskies im Stadion. Dieses ist allerdings häufiger wegen Unbespielbarkeit des Platzes geschlossen und es werden dadurch öfter Spiele verschoben. Also Obacht !
Nervend auch der Stadionsprecher, welcher den Tonfall eines Jahrmarkt-Ansagers imitierte und von den “ Geächteten vom Hammer Park“ fabulierte.
Die Geächteten gewannen das Spiel knapp und wir zogen doch etwas enttäuscht vom Ground von dannen.
Dafür wurde es morgen besser
Dafür wurde es morgen besser
Text/Fotos: Pressi












































