Urveilsdeild
Kaplakrikravöllur
Zuschauer: 1.380 (ca. 80 Gäste)
Heutiges Ziel war die Halbinsel Snaefellsnes. An klaren Tagen sieht man den wunderschönen Stratovulkan Snaefellsjökull sogar im 120km entfernten Reykjavik. Dieser ist - wie der Name schon verät - dank seiner Höhe von 1446 m im oberen Teil von ewigen Eis gekrönt. Er gibt der Halbinsel zwischen Breidalfjördur und Faxaflöi ihren Namen.
Auftakt im Süden bilden die wundersamen Basaltfelsen nahe beim Hof Gerduberg, zumeist sechseckige Säulen, die sich wie Palisaden eines Holzwalls aneinander reihen.
Nächste Station war der Hof Ytri-Tunga. Dort führt eine kleine Piste zum Meer, wo sich Seehunde aus nächster Nähe beobachten und fotografieren liessen.
Weiter ging es an den Strand von Budir, mit seinem rotgelben Muschelsand sicher einer der schönsten in Island.
Der Fischerort Arnastapi liegt reizvol an einem Vorberg des Snaefellsjökull. Von hier aus kann man Gletscher-Abenteuertrips auf Schneekatzen und - mobilen sowie von Walbeobachtungs-Fahrten machen. Sehenswert ist die fast 6 m hohe Steinskulptur "Bardur Snaefellsas", mit der der Bildhauer Ragnar Kjartansson an den ersten Siedler auf dem Snaefellsnes erinnert.
Für uns gings in ein nettes Lokal zum Mittagessen, für mich gabs nun den dritten Tag in Folge Fisch, während die anderen beiden eine Pizza verdrückten.
Eine geheimnisvolle Aura umgibt den Snaefellsjökull. Der Schriftsteller Jules Verne lässt seine Helden durch den Krater des "Snoefellsjökull" die "Reise zum Mittelpunkt der Erde" antreten, und Halldor Laxness wählte den Berg zum Schauplatz für seinen Roman "Am Gletscher".
Neben dem Hofsjökull soll der Snaefellsjökull eines der sieben weltweiten Zentren lebenserneuernder Erdenergie-Bahnen sein. Man glaubt, dass sich die Linien direkt am Krater treffen und all jene mit Harmonie und Frieden erfüllen, die sich dem Energiefeld nähern.
Zwei kleine Naturwunder in der Umgebung Arnastapis sollte man nicht verpassen: die Sönghellir (Gesangshöhle), welche man über die Piste Jökulshals nahe Stapafell erreicht. Sie ist für ihre hervorragende Akkustik und in den Fels geritzte Figuren und Buchstaben aus dem 19.Jahrhundert bekannt.
Am Hof Hellnar zaubert die Natur in der Wasserhöhle Badstofa bizarre Licht- und Farbeffekte, vor allem an sonnigen Tagen.
Ruckzuck war der Tag auch schon wieder vorbei und wir machten uns auf den Weg nach Hafnafjördur.
Der FH Hafnarfjördur wurde 1929 gegründet und fusionierte 1935 mit Haukar Hafnarfjördur zu IBH Hafnarfjördur.
Dieser Zusammenschluß wurde jedoch 26 Jahre später wieder aufgelöst und der alte Name Firnleikafelag angenommen. Die Vereinsfarben sind Schwarz und Weiß.
In seiner Geschichte war er 8x Meister und 2x Pokalsieger. In der Saison 2004/05 spielte man im UEFA-Pokal gegen den damaligen Zweitligisten Alemannia Aachen, wo man mit 1:5 und 0:0 ausschied.
Schon seit 1929 trägt der FH Hafnarfjördur seine Heimspiele im Kaplakriki aus. Die Angaben über die Stadionkapazität schwanken von 3.600 bis 6.450. In den kommenden Jahren ist eine Kapazitätsenerweiterung auf 7.000 Plätze mit Überdachung und Versitzplatzung aller Plätze geplant. Damit wäre es nach dem Nationalstadion das größte Stadion in Island. Momentan ist man gerade bei der Bestuhlung der Gegengerade, welche dadurch auch heute gesperrt war. Übrigens hat der Ground keine Flutlichter. Fiel mir irgendwann während des Spiels auf, aber ist ja durch die Mitternachtssonne auch nicht nötig.
Ansonsten sind die Umläufe hinter der Haupttribüne steriler wie im Krankenhaus, ganz cleane Atmosphäre...Draussen wurde noch gegrillt und Bier verkauft, kann euch aber nicht sagen ob das Light oder gänzlich ohne Alkohol war. Bei raus gehen gabs eine Kärtchen, welches zum Wiedereintritt berechtigte, bekam ich als ich mir in der Pause einen Burger holte, welcher ok war. Kann man nun auch wirklich nicht viel falsch machen.
Vom Spiel gibts nicht sonderlich viel zu erzählen, wie so meist auf Island. Gegen Ende des Spiels ging ich Richtung Innenraum um dann von der anderen Seite meine Schnappschüsse zu machen. Nun fing es auch mal wieder zu regnen an. Konnte uns egal sein, wir fuhren in unsere Unterkunft und ließen den Tag bei zwei Bierchen Revue passieren und freuten uns auf den morgigen Tag in der Blauen Lagune.
Text/Fotos: Pressi




























































