2. Bundesliga
Bielefelder Alm
Zuschauer: 15 236 (ca. 800 Gäste)
Genau
zwei Wochen nach dem Besuch in Wolfsburg stand ich um die gleiche
Uhrzeit wieder am Würzburger Bahnhof, um den gleichen Zug in den Norden
zu nehmen. Das Ziel war dieses Mal Bielefeld, eine Stadt, die es nach
der Meinung mancher nach gar nicht geben soll. So wollte ich
sichergehen, dass die dummen Verschwörungstheoretiker wieder einmal
total danebenliegen :) Gegen
die Theorie spricht schon mal der Deutsche Sportclub Arminia, der
insgesamt 17 Jahre lang in der Bundesliga spielte. Dieser stellte heute
auch mein Ziel dar.
Mit
genug Zeitpolster in Ostwestfalen angekommen, schaute ich erst in der
Innenstadt vorbei. Schöne Ecken habe ich dort nicht wirklich gesehen,
aber vielleicht habe ich diese auch einfach übersehen. Ganz entspannt
ging es also zu Fuß zum Stadion von Arminia, das auch als die Alm
bekannt ist. Arminia dürfte einer der wenigen Vereine in den ersten
beiden Ligen sein, der seinen traditionellen Stadionstandort behalten
konnte. Seit 1926 trägt der DSC Arminia seine Heimspiele an der Alm aus.
Die Lage ist in Anbetracht der heutigen modernen Arenen auf dem Acker
genial. Außen rum stehen recht dicht am Stadion Bungalows sowie
Sommergärten. Zuletzt wurde das Stadion in den Jahren 2006 bis 2008
umgebaut: Damals wurde die frühere Gegengerade abgerissen und die
heutige Haupttribüne, Osttribüne, erbaut. Diese Seite schaut auch am
modernsten aus, die anderen drei sind im sogenannten britischen Stil eng
zum Spielfeld errichtet und stammen noch aus der zweite Hälfte der
90er. Insgesamt gehört das Stadion für mich schon zu einem der besten in
den ersten beiden Profiligen des Landes. Die Auswahl an dem Imbiss mit
Bratwurst, Currywurst, Burgern, Pommes etc. fand ich super, jedoch hatte ich keinen Hunger, sodass da auch nichts gegessen werden konnte.
Die Szene von Arminia habe ich bis dato weder zuhause noch auswärts gesehen, die heutigen Gäste aus Darmstadt nur zuhause gesehen. Mit gewissen Erwartungen bin ich schon zu der Begegnung
der beiden Traditionsteams angereist, wobei diese dem heute dann doch
nicht gerecht wurden. Trotz bestem Wetter für die Jahreszeit kamen auch
gerade mal knapp über 15 Tausend Zuschauer auf die Alm, was 2000 unter dem Schnitt des Arminia ist. Gut, dies möge teilweise wohl an dem heutigen Gegner gelegen haben, der SV Darmstadt, welcher letzte Saison noch in der 1. Bundesliga kickten, ist in der laufenden Spielzeit mitten im Abstiegskampf drin.
Die Stehtribüne auf der Süd startete mit einer riesigen Schalparade, welche bei mir auch einen soliden Eindruck hinterließ, ins Spiel. Gesangtechnisch war aber recht selten eine wirklich gute Lautstärke sowie Mitmachquote in der Heimkurve auszumachen. Lediglich beim Schlachtruf „Bielefeld!“, bei dem gefühlt die ganze Kurve einstimmte, schepperte es so richtig.
Die Lilien in dem komischen langgezogenen Gästeblock waren aber noch weniger ansehnlich. Da hörte ich fast nur typisches Ultra-Gemurmel, was definitiv alles anderes als gut rüberkam. Nur ein gutes Viertel der Darmstädter war auf Dauer am Support beteiligt, wobei sich zeitweise, wie zum Anpfiff oder bei Klatscheinlagen, schon bis zur Hälfte des Stehblockes aktiv zeigte. Nach dem Abpfiff und dem verlorenen Spiel der Lilien ist es zwischen den Gästefans und ihrer Mannschaft zu heißer Dikussion gekommen.
Durchaus nervig und überdurchschnittlich oft empfand ich die ganzen kommerziellen Durchsagen bzw. Anzeigen an der Anzeigetafel. Ich kann mich nun nicht erinnern, ob es wirklich bei jedem Club aus den ersten beiden Ligen so schlimm damit gewesen ist.
So kann man manchmal eben trotz einem schönen Ground, dennoch von der Tour aufgrund der schwachen Stimmung im Stadion enttäuscht werden.
Die Stehtribüne auf der Süd startete mit einer riesigen Schalparade, welche bei mir auch einen soliden Eindruck hinterließ, ins Spiel. Gesangtechnisch war aber recht selten eine wirklich gute Lautstärke sowie Mitmachquote in der Heimkurve auszumachen. Lediglich beim Schlachtruf „Bielefeld!“, bei dem gefühlt die ganze Kurve einstimmte, schepperte es so richtig.
Die Lilien in dem komischen langgezogenen Gästeblock waren aber noch weniger ansehnlich. Da hörte ich fast nur typisches Ultra-Gemurmel, was definitiv alles anderes als gut rüberkam. Nur ein gutes Viertel der Darmstädter war auf Dauer am Support beteiligt, wobei sich zeitweise, wie zum Anpfiff oder bei Klatscheinlagen, schon bis zur Hälfte des Stehblockes aktiv zeigte. Nach dem Abpfiff und dem verlorenen Spiel der Lilien ist es zwischen den Gästefans und ihrer Mannschaft zu heißer Dikussion gekommen.
Durchaus nervig und überdurchschnittlich oft empfand ich die ganzen kommerziellen Durchsagen bzw. Anzeigen an der Anzeigetafel. Ich kann mich nun nicht erinnern, ob es wirklich bei jedem Club aus den ersten beiden Ligen so schlimm damit gewesen ist.
So kann man manchmal eben trotz einem schönen Ground, dennoch von der Tour aufgrund der schwachen Stimmung im Stadion enttäuscht werden.














