UEFA Champions League
Stadio Olimpico di Roma
Zuschauer: 55 036 (ca. 1500 Engländer)
Motto der Tour: "Nächster Tag – nächste Stadt".
Am Dienstag startete ich aus Terni mit dem Zug weiter in den Süden, in die Ewige Stadt. Am Bahnhof Termini angekommen, lief ich zum Hostel, welches sich nur wenige Schritte entfernt vom Hauptbahnhof befindet. Für Rom habe ich lediglich einen Tag eingeplant, was sicherlich viel zu wenig für diese große und historisch bedeutende Stadt ist. Denn schon am nächsten Morgen stand bei mir auf dem Plan die Fahrt in die Hauptstadt Süditaliens und das nächste, inzwischen fünfte, Spiel der Tour. So gilt es keine Zeit zu verlieren und in Rom möglichst viel anzuschauen. Wenn man nur einen Tag in einer Stadt wie Rom ist, eignet sich optimal eine Tour mit Hop On Hop Off Busen. Ich verzichtete drauf und entschied mich für eine eigene Fußtour durch die Innenstadt.
Und so schlenderte ich mich mehrere Stunden durch das Zentrum und seine weltbekannten Sehenswürdigkeiten wie Forum Romanum, Colloseum, Capitolium, Circus Maximus, Altare della Patria usw. Teils bekannt noch aus sechs Jahren Lateinunterricht, sodass es richtig cool war, die ganzen Sachen nun mal live zu erleben. Aufgrund der kurzen Zeit für die Ewige Stadt beschränkte ich mich ausschließlich auf das Äußere, sodass auch nichts intensiver bzw. von innen angeschaut wurde. Schließlich wird mich eh irgendwann der Weg nochmal nach Rom führen, um den Vatikan sowie dann auch die eine oder andere Sehenswürdigkeit noch von innen anzusehen.
Am Dienstag startete ich aus Terni mit dem Zug weiter in den Süden, in die Ewige Stadt. Am Bahnhof Termini angekommen, lief ich zum Hostel, welches sich nur wenige Schritte entfernt vom Hauptbahnhof befindet. Für Rom habe ich lediglich einen Tag eingeplant, was sicherlich viel zu wenig für diese große und historisch bedeutende Stadt ist. Denn schon am nächsten Morgen stand bei mir auf dem Plan die Fahrt in die Hauptstadt Süditaliens und das nächste, inzwischen fünfte, Spiel der Tour. So gilt es keine Zeit zu verlieren und in Rom möglichst viel anzuschauen. Wenn man nur einen Tag in einer Stadt wie Rom ist, eignet sich optimal eine Tour mit Hop On Hop Off Busen. Ich verzichtete drauf und entschied mich für eine eigene Fußtour durch die Innenstadt.
Und so schlenderte ich mich mehrere Stunden durch das Zentrum und seine weltbekannten Sehenswürdigkeiten wie Forum Romanum, Colloseum, Capitolium, Circus Maximus, Altare della Patria usw. Teils bekannt noch aus sechs Jahren Lateinunterricht, sodass es richtig cool war, die ganzen Sachen nun mal live zu erleben. Aufgrund der kurzen Zeit für die Ewige Stadt beschränkte ich mich ausschließlich auf das Äußere, sodass auch nichts intensiver bzw. von innen angeschaut wurde. Schließlich wird mich eh irgendwann der Weg nochmal nach Rom führen, um den Vatikan sowie dann auch die eine oder andere Sehenswürdigkeit noch von innen anzusehen.
Am Abend fuhr ich aus dem Zentrum mit der Metrolinie A zur Station Flaminio und von dort weiter mit der Straßenbahn bis zur Endstation. Obwohl das römische Olympiastadion keine direkte Anbindung an die U-Bahn hat, lief die Fahrt überraschenderweise extrem flott, sodass ich sehr früh bereits am Ziel war. Auf dem Weg zum Stadion gibt es eine große Anzahl an Ständen mit Getränken, Panini usw. So legte auch ich hier einen Stopp auf ein paar Bier ein und um die Atmosphäre noch draußen zu genießen. Das erste olympische Stadion entstand noch zu Zeiten von Benito Mussolini, an den noch das Obelisk am Haupteingang erinnert. Das Stadion ist nur eins der vielen Sportstätten auf dem Foro Italico (früher: Foro Mussolini), das damals zur Austragung der Olympischen Spielen 1940 oder 1944 erbaut wurde. Damals kam es aufgrund des Krieges nicht dazu, erst 1960 durfte Italien bzw. Rom die 17. Olympiade der Neuzeit austragen. Seit 1953 spielen die beiden großen Stadtvereine Roma und S.S. Lazio, die sich zuvor das Stadio Nazionale teilten, darin. Auch zwei Euromeisterschaften, eine Weltmeisterschaft, ein Weltpokal, eine UEFA-Cup Finale und vier Finale der Champions League (bzw. zwei davon Finale des Europapokals der Landesmeister) wurden in diesem legendären Stadion ausgetragen. Von der Geschichte her schon sicherlich ein Muss zu besuchen. Unter den identisch großen Olympiastadien sticht das Römische durch einen Tribünenrang heraus, was mir persönlich sehr gefällt.
Das Ticket für das anstehende Spiel wurde aus Bequemlichkeit noch zuhause online gekauft. 40 Euro für die Nordkurve. AS Rom betreibt wohl als einer der wenigen Vereine in Italien einen eigenen Ticketshop, sodass sich der Kartenverkauf genau so problemlos und frühzeitig wie in Deutschland gestaltet. Im Stadioninneren angekommen bemerkte ich, dass mein Platz direkt neben dem Gästeblock liegt - perfekter Platz um die angereisten Briten zu provozieren, was nicht nur ich schnell bemerkte, sondern auch die Italiener um mich herum. Die ganze Gestik, besonders seitens der Chelsea-Fans, war so extrem lächerlich, dass ich mich vor Lachen beinahe nicht auf den Beinen halten konnte. So amüsant, dass ich beinahe bei diesem Kindergarten selbst mitgemacht hätte.
Viel mehr kam von Chelsea an diesem Abend aber nicht. Wirklich ein paar Male für insgesamt vielleicht fünf Minuten wurde von den Gästen supportet, aber das war es auch schon. Schließlich denke ich, dass im Gästeblock von Chelsea heutzutage generell der Großteil gar nicht aus England stammt, sondern aus irgendwelchen anderen europäischen Ländern. Dementsprechend also die Stimmung...
Die einheimische Kurve, die vom Potential her sicherlich zu den besten im Lande gehört, ist nach den länger dauernden Protesten wieder aktiv, dennoch konnte sie mich aber insgesamt wenig begeistern. Bewegung war zwar ständig drin, aber angekommen an meinem Standort ist relativ wenig bzw. nur selten ernsthaft. Es kann natürlich u.a. an der Akustik in dem riesigen Stadion liegen und man müsste sich die Curva Sud von der Haupttribüne oder Gegengerade anschauen. Die Zaunbeflaggung fehlte fast komplett.... die paar wenigen Fahnen sind sicherlich nicht Curva Sud würdig. Jedoch passiert es schon jahrelang, da die Ultras beider römischer Vereine ihre Fahnen aus Prinzip nicht bei der Polizei anmelden wollen.
Das Ticket für das anstehende Spiel wurde aus Bequemlichkeit noch zuhause online gekauft. 40 Euro für die Nordkurve. AS Rom betreibt wohl als einer der wenigen Vereine in Italien einen eigenen Ticketshop, sodass sich der Kartenverkauf genau so problemlos und frühzeitig wie in Deutschland gestaltet. Im Stadioninneren angekommen bemerkte ich, dass mein Platz direkt neben dem Gästeblock liegt - perfekter Platz um die angereisten Briten zu provozieren, was nicht nur ich schnell bemerkte, sondern auch die Italiener um mich herum. Die ganze Gestik, besonders seitens der Chelsea-Fans, war so extrem lächerlich, dass ich mich vor Lachen beinahe nicht auf den Beinen halten konnte. So amüsant, dass ich beinahe bei diesem Kindergarten selbst mitgemacht hätte.
Viel mehr kam von Chelsea an diesem Abend aber nicht. Wirklich ein paar Male für insgesamt vielleicht fünf Minuten wurde von den Gästen supportet, aber das war es auch schon. Schließlich denke ich, dass im Gästeblock von Chelsea heutzutage generell der Großteil gar nicht aus England stammt, sondern aus irgendwelchen anderen europäischen Ländern. Dementsprechend also die Stimmung...
Die einheimische Kurve, die vom Potential her sicherlich zu den besten im Lande gehört, ist nach den länger dauernden Protesten wieder aktiv, dennoch konnte sie mich aber insgesamt wenig begeistern. Bewegung war zwar ständig drin, aber angekommen an meinem Standort ist relativ wenig bzw. nur selten ernsthaft. Es kann natürlich u.a. an der Akustik in dem riesigen Stadion liegen und man müsste sich die Curva Sud von der Haupttribüne oder Gegengerade anschauen. Die Zaunbeflaggung fehlte fast komplett.... die paar wenigen Fahnen sind sicherlich nicht Curva Sud würdig. Jedoch passiert es schon jahrelang, da die Ultras beider römischer Vereine ihre Fahnen aus Prinzip nicht bei der Polizei anmelden wollen.
Dabei war das Spiel der Hausherren einfach hervorragend: Die Gäste wurden ab der ersten Spielminute überraschenderweise komplett an die Wand gespielt und kamen nicht einmal zum gegnerischen Tor durch.
















