3. Liga
Stadion am Dallenberg
Zuschauer: 9.011 (ca. 2.500 Gäste)
Nach knapp vier Jahrzehnten Pause stand heute das erste Profispiel am
Dallenberg an. Mit Dynamo Dresden war dann auch ein attraktiver Gegner
zu Gast und so fiel die Entscheidung recht leicht an den Dalle zu
pilgern.
Auch für den aktiven Haufen der Würzburger sollte es ein
besonderes Spiel werden, neben dem ersten Heimspiel in Liga 3 standen
sie auch zum ersten Mal an ihrem neuen Standort auf der
Hintertortribüne. Als Intro gab es eine kleine Choreo, bestehend aus
rot-weißen Folienbahnen, Wurfrollen, Doppelhaltern und Luftballons.
Insgesamt gab es ein recht chaotisches Bild ab, nix besonderes aber viel
habe ich heute auch nicht erwartet. Stimmungstechnisch hatte klar
Dynamo die Hosen an, aber dafür, dass sich die Hausherren erst an ihrem
neuen Standort finden müssen, war das Gezeigte gar nicht so schlecht.
So
manche Hüpf- und Klatscheinlage konnte überzeugen, auch wenn die
Mitmachquote schon arg schwankte, von ca. 50 - 250 war alles dabei.
Denke aber, dass da mit der Zeit noch etwas Luft nach oben ist.
Die
Gäste hatten bereits am Hauptbahnhof Konflikte mit der Polizei, statt
die Shuttelbusse zu nutzen durchbrachen sie die Absperrungen und machten
sich zu Fuß auf den Weg zum Stadion. Hier soll es einen versuchten
Blocksturm gegeben haben, der aber angeblich verhindert wurde. Was dran
ist weiß ich nicht. Der Gästeblock war jedenfalls knallevoll und so
wurde der Pufferblock für die Sachsen geöffnet. Im restlichen Stadion
verteilten sich ebenfalls noch einige Gäste. Die erste Halbzeit hatten
die Dresdner einen ordentlichen Auftritt, sehr laut und geschlossen. In
der 2. Hälfte ließen sie etwas nach und es gab oftmals längere Pausen.
Sehr cool sah jedenfalls die Zaunbeflaggung aus, handgezählte 63 Fahnen
hingen. Auch die Jungs die es sich rechts oberhalb von der Anzeigetafel
gemütlich machten hatten hatten ihren Spaß. Insgesamt war der Auftritt
ok, Dresden kann einfach mehr.
Die Horrorszenarien die vorab herauf beschworen wurden blieben aus, bis auf ein paar Ausnahmen blieb es heute friedlich.
Fotos/Text: Harry






