2. Bundesliga
Albstadion Heidenheim
Zuschauer: 14.800 (ca. 3.000 Gäste)
Das letzte Livespiel im Jahre 2015 führte mich nach Heidenheim, dort gastierte heute der fränkische Altmeister aus Nürnberg. Also ab ins Auto und runter in die Ostalb gebrettert. Das Auto stellte ich etwas abseits ab und machte mich zu Fuß auf quer durch die Stadt und über die Burg zum Stadion. Kann ich auch nur jedem empfehlen, die Anfahrtswege sind schnell verstopft und das war auch heute der Fall.
Das Stadion wurde 2010 umgebaut und wirkt von außen wie ein Betonbunker, von innen ist es aber gar nicht so schlimm. Ich tippe darauf, dass da der holländische Stadionstandardtyp als Vorbild genommen wurde.
Ich stand quasi auf
einer Linie mit der Heidenheimer Osttribüne, deshalb gibt es leider nur
magere Bilder der Heidenheimer Choreo. Was ich später im Netz gesehen
habe, sah das ganz gut aus und auch die Umsetzung kann als gelungen
bezeichnet werden. Stimmungstechnisch kristallisierte sich ein Schlauch
mittig der Tribüne heraus, woran sich zwischen 200 und 300 Leute
beteiligten. Bis zum 2:0 zogen diese auch ordentlich mit, danach wurde
es weniger. Insgesamt finde ich, dass sich die Heidenheimer Szene ganz
gut entwickelt hat. Inwiefern da noch Luft nach oben ist kann ich nicht
sagen. Irgendwo ist halt auch Schluss bei nicht mal 50.000 Einwohnern
und einem relativ kleinen Einzugsgebiet. Albstadion Heidenheim
Zuschauer: 14.800 (ca. 3.000 Gäste)
Das letzte Livespiel im Jahre 2015 führte mich nach Heidenheim, dort gastierte heute der fränkische Altmeister aus Nürnberg. Also ab ins Auto und runter in die Ostalb gebrettert. Das Auto stellte ich etwas abseits ab und machte mich zu Fuß auf quer durch die Stadt und über die Burg zum Stadion. Kann ich auch nur jedem empfehlen, die Anfahrtswege sind schnell verstopft und das war auch heute der Fall.
Das Stadion wurde 2010 umgebaut und wirkt von außen wie ein Betonbunker, von innen ist es aber gar nicht so schlimm. Ich tippe darauf, dass da der holländische Stadionstandardtyp als Vorbild genommen wurde.
Im picke packe vollen Gästeblock versammelten sich 1500 Nürnberger, nochmal soviele dürften es im restlichen Stadion gewesen sein. Auch bei mir im Block dürfte eine dreistellige Zahl Franken gewesen sein, die teilweise mit Nordkurvenmaterial unterwegs waren. Würde ich persönlich ja nicht im Heimstehbereich tragen, auch wenn "nur" Heidenheim der Gegner ist. Na sei es drum, der Gästeblock rockte jedenfalls ordentlich. Quasi 90 Minuten Bewegung mit durchgehend sehr hoher Mitmachquote konnte ich sehen. Auch massig Fahnen durften mit ins Stadion und wurden reichlich genutzt. Obwohl ich nahe der Heimfans stand konnte ich sie öfters vernehmen und so dürfte das heute stimmungstechnisch ein Heimspiel gewesen sein.
Spielerisch geht's beim Glubb wieder steil bergauf, die ersten 15 Minuten waren etwas wacklig, ansonsten hatten die Franken das Spiel mit ein paar Ausnahmen unter Kontrolle und schlugen gnadenlos effektiv zu. So festigten sie den Relegationsplatz und können nach der Winterpause nochmal zum Großangriff auf Platz 2 ansetzen.
In der Halbzeit ging es auch wieder einmal an die Fressbude, absolut empfehlenswert ist die Feuerwurst die ihren Namen auch verdient. Bekommt eine geschmeidige 2+. Sehr geil ist auch die Weinschorle welche aus 2/3 Wein besteht. Daumen hoch!
Das war es dann mit dem Fußballjahr 2015, im Großen und Ganzen bin ich zufrieden mit meiner persönlichen Ausbeute, eventuell geht es noch zu ein paar Eishockeyspielen zwischen den Jahren um dann gestärkt ins Jahr 2016 zu starten.
Text/Fotos: Harry






