Regionalliga West
Franz-Kremer-Stadion
Zuschauer: 850 (ca. 350 Wuppertaler)
Nachdem ich den letzten Samstag bereits in NRW verbrachte, zog es mich
dieses Wochenende wieder in den Nordwesten. Dieses Mal war es ein
Familienbesuch in Köln, aber selbstverständlich durfte dabei auch
Fußball nicht fehlen. Mich erwartete das Aufeinandertreffen der Zweiten
des 1. FC gegen den Aufsteiger Wuppertaler SV, worauf ich mich richtig
freute…
Zusammen mit meinen neunjährigen Neffen, für welchen es das erste Mal beim Fußball
war, ging es in den Süden der Domstadt. Hier im Stadtteil Sülz liegt das
Sportgelände des FC, welches aus einer Reihe von Sportplätzen, dem
Geißbockheim sowie dem Amateurstadion besteht. Der Ground an sich
hinterließ bei mir einen sehr guten Eindruck. Eine solche Spielstätte
speziell für Amateure ist jedenfalls immer besser als ein Sportplatz
oder ein fremdes Stadion. Einige Jahre nach der Fertigstellung dieses
Stadions wurde es nach dem ehemaligen Präsidenten des Vereins benannt.
Franz Kremer war nicht nur für den FC, welchen er 1948 mitgründete und
zu großen Erfolgen führte, sondern auch für den gesamten deutschen
Fußball eine bedeutende Persönlichkeit gewesen.
Die Erste hatte an diesem Samstag spielfrei und so kam die aktive Szene
wie schon letztes Wochenende zur zweiten Mannschaft. Bereits in Bonn
haben mich die Kölner Ultras positiv überrascht. Beim Heimspiel war es
sogar noch besser! Etwa 100 Jungs positionierten sich außen auf der
Tribüne und waren das ganze Spiel über durchgängig aktiv. Dazu waren
ihre Gesänge kreativ und kein 0815-Brei der Bundesliga. Solche Lieder
lassen sich eben auch in so einem kleinen Kreis besser vortragen und
kommen somit ganz anders rüber als es in einer vollen Arena der Fall
wäre.
Die Wuppertaler waren zwar reichlich in Köln vertreten und es war auch
90 Minuten lang Bewegung im Gästeblock zu sehen. Dennoch konnte ich sie
akustisch aus meiner Position leider kaum vernehmen.
Text/Fotos: Шаффи













