2. Bundesliga
Stadion am Böllenfalltor
Zuschauer: 15.600 (ca. 2000 Gäste)
Stadion am Böllenfalltor
Zuschauer: 15.600 (ca. 2000 Gäste)
Nachdem wir gestern einen
schönen Ausflug nach Aspach hatten und obwohl ich bereits vor knapp
einem Jahr am Böllenfalltor war , entschiede ich mich kurzfristig
nachzulegen und so stand vor uns das Spiel zwischen dem SV Darmstadt
und dem TSV 1860 München. Seit Freitag waren nur noch ca. 1000
Tickets verfügbar und so reisten wir ein wenig frühzeitiger an, um
noch Tickets an der Tageskasse zu erlangen.
Im Stadion hat sich seit
meinem letzten Besuch eigentlich nichts getan. Das ist auch gut so,
denn hier lebt noch der echte Fußball! Das Stadion ist einfach top
und deswegen hoffe ich, dass es möglichst lang ohne Umbau übersteht,
denn solche Orte sind in der höheren Ligen sehr selten anzutreffen.
Supporttechnich konnte
mich der Heimblock heute, auch ohne hohe Erwartungen zu haben,
überhaupt nicht überzeugen. In der zweiten Hälfte stand ich nur
noch 30 Meter entfernt und trotzdem kam kaum was an. Das war leider
sehr enttäuschend und einzig der Wechselgesang mit der Gegengerade
konnte positiv herausstechen. Bei diesem machte die ganze Haupttribüne
und die überfüllte Gegentribüne sehr fleißig mit.
Die Stimmung der Gäste wurde den Erwartungen gerecht. Sechziger hatten keine besonders hohe Mitmachquote und am Support beteiligte sich ein Stimmungskern von maximal 400 Leuten. Es war aber dennoch ordentlich und abwechslungsreich. Zum Spielbeginn präsentierten die Gästefans eine Choreo, welche dem verstorbenen Manfred Wagner (Deutscher Meister 1966 mit TSV) gewidmet war.
Zum Ende der Halbzeit kam
noch ein Spruchband: „GeschlechTSVerkehr findet auch im Darm-Stadt,
Kein Style – Aber geil: TSV 1860“ Eine typische Asozalität und
Niveaulosigkeit der Sechzigern, die ich dennoch ganz amüsant finde.
Trotzdem sollten das nächste Mal nicht die Fahnen vor dem
Spruchband gewedelt werden und es sollte synchron hochgehalten
werden.
In der zweiten Halbzeit gab es eine Choreo zur Ehre der Sektion Stadionverbot, welche zuerst mit Luftballons und danach mit Pyrotechnik geschmückt wurde. Respekt an Sechzig, dass sie gleich zwei Choreos für ein Auswärtsspiel vorbereiteten, was in Deutschland eigentlich auch nicht alltäglich ist...
In der zweiten Halbzeit gab es eine Choreo zur Ehre der Sektion Stadionverbot, welche zuerst mit Luftballons und danach mit Pyrotechnik geschmückt wurde. Respekt an Sechzig, dass sie gleich zwei Choreos für ein Auswärtsspiel vorbereiteten, was in Deutschland eigentlich auch nicht alltäglich ist...
Fotos/Text: Шаффи