3. Liga
Südstadion
Zuschauer: 1.911 (ca. 300 Gäste)
In Köln angekommen, ging es mit der Straßenbahn direkt zum Südstadion,
wo im Spiel der dritten Liga der Aufsteiger Fortuna Köln auf den
Absteiger Energie Cottbus traf. . Das Stadion ist ein Oldschool-Ground
mit einer Laufbahn, die jedoch nicht so breit ist, sodass man doch
ziemlich nah zum Spielfeld steht. Ganz nett hier, aber jetzt auch kein
Brüller.
Wie bekannt besitzt die Heimmannschaft die älteste
Ultra-Gruppierung Deutschlands namens "Eagles" und so war ich gespannt
was man geboten bekommt.
Die Südkurve ist leider seit dem Aufstieg
gesperrt und so musste ich Platz auf der Gegengerade neben dem Heimblock
nehmen. Ganze 14 Euro kostete der Stehplatz. Da ist es auch kein Wunder, dass meistens unter 2000 Zuschauer kommen.
Zum Anpfiff
präsentierte der Heimblock ein Fahnenmeer, vor allem die großen
Schwenkfahnen wussten zu gefallen und es begann der Support. Es waren
zwar ein paar kreativere Lieder von den "Eagles" zu hören, doch diese
wurden nur vom harten Kern der Kölner mitgesungen. Durchaus lauter waren
die 0815-Gesänge, doch es war auch nur Durchschnitt, nichts
weltbewegendes. In der zweiten Hälfte flachte der Support im Heimblock
immer weiter ab, nur bei Toren wurde es kurz laut. Ohne große
Erwartungen gehabt zu haben, kann ich sagen, dass die "Eagles"
supportmäßig auch nur mit Wasser kochen.
Von dem Gästeblock hatte
ich aber schon mehr erwartet.... Die Fans aus Cottbus positionierten
sich in der Nordkurve, der Stimmungskern befand sich hinter der "UR 02"
Zaunfahne. Am Support beteiligten sich in der ersten Halbzeit auf der
Gästeseite durchaus viele, doch laut und leidenschaftlich war es nicht
wirklich. In dem zweiten Durchgang waren die Gäste passend zum
Spielverlauf noch kaum zu vernehmen.
Die Heimmannschaft dominierte
an diesem Fußballnachmittag auf dem Platz und schickte die Gäste völlig
verdient mit 3:0 nach Hause.
Fotos/Text: Шаффи