Sonntag, 22. April 2018

TSV Frankonia Höpfingen 1911 e.V. – FV Mosbach 5:2


 GASTBERICHT

Landesliga Odenwald
Waldstadion
Zuschauer: 230


Wie schon beim Spiel in Külsheim ging es auch heute wieder mit einem Kollegen der Würzburger Expertenrunde zum Amateurfußball, diesmal in die Gemeinde Höpfingen. Viel wussten wir über den Ground in dem im Neckar-Odenwald-Kreis gelegenen Dorf nicht, lediglich die Tatsache, dass der Werder Bremen hier mal aufgrund eines Gewinnspiels des damaligen Hauptsponsors ein Gastspiel hatte, war mir bekannt. 

Frühzeitig dort angekommen war bereits einiges los, spielte doch die zweite Mannschaft gerade das Derby gegen Schweinberg. Schon erstaunlich, dass es der TSV Höpfingen insgesamt auf drei Mannschaften im Herrenbereich bringt. Positiv überrascht waren wir beide auch über die kleine, aber feine Anlage. Zwei Sportheime und eine aus Stufen bestehende Gerade, dazu in den blau-gelben Vereinsfarben gehaltene Spielecke für Kinder! Dass man es hier nicht mit einem normalen Landesliga-Verein zu tun hat, bestätigte uns beiden später auch der Vereinsoffizielle, der uns bei unserer Runde um den Sportplatz angesprochen hatte. Der Verein kommt auf beachtliche 1300 Mitglieder, dabei hat der Ort Höpfingen selbst hat gerade mal ca. 3300 Einwohner. Dazu finanziert sich der Verein und sein Sportgelände komplett selbst. Insgesamt hatte das Ganze hier fast schon Volksfest-Charakter, auch wenn die heutige Zuschauerzahl laut Aussage des Vereinsoffiziellen schon eher wenig sind. Das alles hatten wir so nun wirklich gar nicht erwartet, Daumen nach oben dafür! Auch das Spiel wusste zu gefallen, so fielen einige kuriose Tore und es war eigentlich immer was los. Und auch unserer einziger Kritikpunkt wurde zumindest halbwegs nachvollziehbar erklärt: Es lief kein Grill, es gab lediglich heiße Würste aus dem Wasserkocher... dies ist allerdings nur der Fall, wenn im Sportheim gekocht wird. Wenn dieses zu hat, läuft dann auch der Grill. An Getränken gab es regionales Angebot von der Distelhäuser Brauerei. Für uns gab es jeweils ein Mätzenbier, das in der Region relativ verbreitet ist.

Text: Hellinho

Fotos: Шаффи