Dienstag, 1. November 2016

SGV Freiberg Fußball - SG Sonnenhof Großaspach 4:0 n. V.

WFV-Verbandspokal Achtelfinale 
Wasen-Stadion 
Zuschauer: 975 (ca.150 Gäste)

 Allerheiligen. Feiertag. Sonnenschein.

 Klar das ich was machen musste als Fussball-Junkie ! Da man nicht allzuweit fahren wollte, fasste ich das Pokalspiel in Freiberg ins Auge und mit dem Gastspiel der Offenbacher Kickers in Hoffenheim war sogar ein Doppler möglich. Perfekt !
 Doch es sollte alles ganz anders kommen...
So ging es mit dem neuen ""Daggl" und einigen Dosen tschechischer Braukunst nach Schwaben. Freiberg am Neckar ist eine Stadt im Landkreis Ludwigsburg, etwa 17 Kilometer nördlich von Stuttgart und hat etwas über 15.000 Einwohner.
Der Sport und Gesangsverein entstand 2010 durch Abspaltung der Fußballabteilung aus dem am 26.10.1973 als Fusion der SGV Heutingsheim und des TSV Beihingen gegründeten SGV Freiberg. 
Die Heimspiele werden im 4.000 Zuschauer fassenden Wasen-Stadion ausgetragen. Es stehen im Sportgelände noch zwei weitere Rasenspielfelder, ein Rasen-Trainingsplatz und ein Kunstrasenplatz zur Verfügung. Blickfang ist die Tribüne mit rund 800 Sitzplätzen. An den Seiten sind Stehplätze, wovon die linke Seite den Gästeblock darstellen soll. Wo sich auch ein Haufen von ca. 10 Aspachern einfand und insgesamt 5x zaghaft was anstimmte, gut mehr hatte ich von dem Sinnlos-Verein auch nicht erwartet. Obwohl es mir in Aspach in der Blockhütte ganz gut gefällt und die Anfänge des Vereins als Stammtischmannschaft auch sympathisch sind.
 Insgesamt dürften wohl so 1-200 Großaspacher den kurzen Weg ins Wasenstadion gefunden haben. Der Verbandsligist war engagierter, gut der Drittligist dürfte wohl auch nicht seine beste Elf aufgeboten haben. In der zweiten Halbzeit wurde dann Timo Röttger eingewechselt und sollte wohl für Torgefahr sorgen. Doch die SGV kam in die Verlängerung und im zweiten Abschnitt dieser, zerlegte man den Drittligist in alle Einzelteile und gewann verdient mit 4:0. Peinlich wie man als höherklassige Mannschaft sich in 15 Minuten so abschlachten lassen kann. 
Nach Abpfiff wurde noch was für die Hopperkasse getan und anschliessend sollte es Richtung Hoffenheim gehen. Doch die Bahn hatte mal wieder was dagegen. 
In Ludwigsburg erstmal Zugausfall. So war es mit dem Kick des OFC´s Essig. Man wäre durch die Verlängernung schon 10 Minuten zu spät gekommen und jetzt war es gar nicht mehr möglich. Also den nächsten Zug eine Stunde später Richtung Heimat bestiegen. Nun fuhr der Zug in Heilbronn nicht mehr weiter und man musste aussteigen...Mann, Mann, Mann !
 Natürlich war an beiden Bahnhöfen bzw in den Zügen niemand von der Bahn zu sehen bzw zu sprechen. Also an den Ticketautomaten.
 Gottseidank fuhr ne halbe Stunde später ein Zug nach Würzburg.
 Die Bahn und ich , das ist momentan von meiner Seite aus sicher keine Liebesbeziehung, sooft wie ich in letzter Zeit Verspätung hatte. 
Hätte es keine Verlängerung gegeben und ich wäre nach Hoffenheim gefahren, wäre ich wohl bei dem heutigen Chaos nicht mehr heimgekommen und hätte auf irgendeinem schwäbischen Bumsbahnhof übernachten müssen. 

Thank you for travelling with Deutsche Bahn ! 

Text/Fotos: Pressi