Samstag, 24. September 2016

1. FC Köln II - Wuppertaler SV 0:1

Regionalliga West 
Franz-Kremer-Stadion 
Zuschauer: 850 (ca. 350 Wuppertaler) 

Nachdem ich den letzten Samstag bereits in NRW verbrachte, zog es mich dieses Wochenende wieder in den Nordwesten. Dieses Mal war es ein Familienbesuch in Köln, aber selbstverständlich durfte dabei auch Fußball nicht fehlen. Mich erwartete das Aufeinandertreffen der Zweiten des 1. FC gegen den Aufsteiger Wuppertaler SV, worauf ich mich richtig freute… 

Zusammen mit meinen neunjährigen Neffen, für welchen es das erste Mal beim Fußball war, ging es in den Süden der Domstadt. Hier im Stadtteil Sülz liegt das Sportgelände des FC, welches aus einer Reihe von Sportplätzen, dem Geißbockheim sowie dem Amateurstadion besteht. Der Ground an sich hinterließ bei mir einen sehr guten Eindruck. Eine solche Spielstätte speziell für Amateure ist jedenfalls immer besser als ein Sportplatz oder ein fremdes Stadion. Einige Jahre nach der Fertigstellung dieses Stadions wurde es nach dem ehemaligen Präsidenten des Vereins benannt. Franz Kremer war nicht nur für den FC, welchen er 1948 mitgründete und zu großen Erfolgen führte, sondern auch für den gesamten deutschen Fußball eine bedeutende Persönlichkeit gewesen. 
Die Erste hatte an diesem Samstag spielfrei und so kam die aktive Szene wie schon letztes Wochenende zur zweiten Mannschaft. Bereits in Bonn haben mich die Kölner Ultras positiv überrascht. Beim Heimspiel war es sogar noch besser! Etwa 100 Jungs positionierten sich außen auf der Tribüne und waren das ganze Spiel über durchgängig aktiv. Dazu waren ihre Gesänge kreativ und kein 0815-Brei der Bundesliga. Solche Lieder lassen sich eben auch in so einem kleinen Kreis besser vortragen und kommen somit ganz anders rüber als es in einer vollen Arena der Fall wäre. 
Die Wuppertaler waren zwar reichlich in Köln vertreten und es war auch 90 Minuten lang Bewegung im Gästeblock zu sehen. Dennoch konnte ich sie akustisch aus meiner Position leider kaum vernehmen. 

Text/Fotos: Шаффи