Samstag, 20. August 2016

SV Saar Saarbrücken - TSG Pfeddersheim 1:3

Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar
Stadion Kieselhumes
Zuschauer: ca. 120

Um das Homburger Waldstadion zu kreuzen suchte ich mir das Pokalspiel gegen den VfB Stuttgart aus, da das Spiel erst um 18:30 Uhr angepfiffen wurde brauchte ich noch ein Spiel für davor wenn ich schonmal in der Gegend bin. Nach kurzer Recherche entschied ich mich für das Spiel des Absteigers Saar Saarbrücken gegen die TSG Pfeddersheim.
In der Urlaubszeit ziehe ich ja eigentlich die Bahn dem Auto vor, aber da ich sonst nicht mehr nach Hause gekommen wäre blieb mir nur der Weg über die Autobahn übrig. Bei Sonnenschein optimistisch in T-Shirt und kurzer Hose gestartet - das bereute ich spätestens kurz nach Mannheim als es anfing zu regnen und das Thermometer immer weiter fiel. Na egal, Hopping ist ja auch kein Schönwetterhobby, immerhin kam ich gut durch und hatte noch eine gute Stunde Zeit als ich am Stadion ankam.
Also eine kurze Runde um selbiges gedreht und sich dann noch kurz im Vereinsheim neben dem Eingang aufgewärmt. Da es sich langsam einregnete machte ich es mir mit Bier und Wurst auf der Tribüne nett. Das Bier kannst du gleich in die Tonne treten, also meins ist dieses Karlsberg Urpils echt nicht. Die Würste (Merguez) sind dagegen ganz lecker, ordentlich gewürzt und eine Rinder-Lammfleisch-Mischung, ist echt nicht verkehrt.
Links und rechts von der Tribüne gibt es einen achtstufigen Stehwall und auch auf der Gegengerade gibt es einen großen Stehwall mit Wellenbrecher. Insgesamt ein ganz schicker Ground in dem auch der 1. FC Saarbrücken bereits Meisterschaftsspiele austrug und auch die Nationalmannschaft des Saarlands trug hier seine Spiele aus. Früher fasste das Stadion gar 35.000 Zuschauer, mittlerweile hat es nach einigen Umbauten nur noch eine Kapazität von 6000.
Ein kleiner Fanblock sammelte sich hinter der Dirty-Old-Bhoys Zaunfahne, bis auf ein paar vereinzelte Rufe war aber eher nix los.
Spielerisch fand ich den Absteiger aus der Regionalliga echt übel. Ich nehme an, dass es einen großen Umbruch innerhalb der Mannschaft gab, denn wirklich eingespielt sind die nicht. Ein Spielaufbau ist nur phasenweise zu erkennen. Pfedderheim dagegen kann den Ball einigermaßen laufen lassen. Insgesamt kein sehr hohes Niveau.
Nach dem Abpfiff ging es sofort raus zum Auto. Wohl etwas zu früh, denn als ich hinter der Tribüne war hörte ich den Stadionsprecher rufen dass jetzt endlich gut ist. Gab wohl noch ein paar Reibereien.
Sei es drum, ab nach Homburg.

Text/Fotos: Harry