Dienstag, 12. Juli 2016

TSV 1861 Nördlingen - FC 1920 Gundelfingen 1:3

BFV-Verbandspokal 2. Runde
Gerd-Müller-Stadion
Zuschauer: 150

Nach einer Schulung wurde mal eher Feierabend gemacht und es ging mit dem Zug nach Nördlingen, im schwäbischen Landkreis Donau-Ries in Bayern. Bei Verbindungen mit 2x Umsteigen mit Aufenthalten von 5 Minuten werd ich ja immer nervös, denn meist verpasst man dann ja einen Zug. Doch diesmal klappte alles reibungslos und so konnte man rechtzeitig das Stadion im Rieser Sportpark betreten.


Das ist nach dem bedeutendsten Sportler des Vereines dem gebürtigem Nördlinger Gerd Müller benannt. Der damals als 17 Jähriger in der Saison 1962/63 unglaubliche 180 Tore schoss. Später beim FC Bayern wurde er zum "Bomber der Nation" und stellt bis heute mit 365 Toren in der Bundesliga-Torjägerliste an der Spitze. Auch seine Quote als Nationalspieler mit 68 Toren in nur 62 Spielen ist beeindruckend. Heute leidet Müller leider an Demenz.
Das Stadion wurde 2008 nach der Stürmer-Legende benannt,es hat eine Kapazität von 10.000 Zuschauer und hat eine überdachte Haupttribüne und an den Seiten Stehplätze die zu den Kurvern hin abfallen.
Auch eine manuelle Anzeigetafel und zwei Bänke und 5 blaue Schalensitze auf der Gegengeraden. Ganz nette Anlage.
Kurz nach Betreten des Grounds lief mir der Donauwörther über den Weg, hab mir fast gedacht das ich ihn hier treffen werde. Kurz darauf stieß noch Halil (Der Quoten Qanake) dazu und so konnte man das eher langweilige Spiel verlabern. 
Wieder mal wurde man hier kulinarisch enttäuscht und es gab nur Belegte. Soll hier in der Ecke wohl öfter so sein und der Grill bleibt meistens kalt. So die Aussage des Donauwörthers. 
Auch erzählte er mir das es in Nördlingen Ultras gibt, leider treten die nicht mehr als Gruppe auf. Sie unterstützen die Fussballer und die Basketballer, welche früher auch mal in der Bundesliga spielten.
Schade, hätte den Besuch heute noch runder gemacht.
Nach der Halbzeit kam zu der schönen Runde noch ein Bielefelder Hopper dazu, welcher auf dem Weg ins Trainingslager nach Österreich war.
Das Spiel konnte der Bayernliga-Aufsteiger aus Gundelfingen gewinnen, was unser aller Glück war, denn ein Elfer-Schiessen hätte keiner von uns gebrauchen können, da die Zeit zur Zugabfahrt sonst knapp geworden wäre.
Trainer bei Gundelfingen ist übrigens der frühere Bundesliga-Stürmer und Salihamidzic-Schwager Francisco Copado (Ex-HSV/Haching).

Text/Fotos: Pressi