Samstag, 13. Februar 2016

VFB Stuttgart - Hertha BSC 2:0

1. Bundesliga
Neckarstadion
Zuschauer: 45.465 (ca. 2000 Gäste)

Während Experte 1 sein Wochenende in Hamburg verbringt und Kollege Nummer 3 eine einwöchige Tour durch Polen und die Ukraine unternimmt trieb es mich nach einer gefühlten Ewigkeit wieder einmal nach Stuttgart. Wo die Überraschungsmannschaft der Rückrunde auf die Überraschungsmannschaft der Hinrunde traf. Vor dem Spiel schaute ich mir noch den B-Jugend-Kick an und kann nun auch einen Haken hinter das Robert-Schliez-Stadion machen (Bilder wird es die Tage nur auf unserem Blog geben). Anschließend ging es nochmal in das benachbarte PSV Sportheim, diesmal blieb der Besuch aber gesittet und artete nicht zum übelsten Exzess aus wie die letzten Male.
Gut eine halbe Stunde vor Spielbeginn betrat ich dann das Neckarstadion. Ich kenne ja noch die alte Bude, als der Gästeblock im zweiten Rang in der Mitte der Untertürckheimer Kurve untergebracht war. Etwas Charme hat das Stadion durch den Umbau schon eingebüßt, aber ich persönlich finde, dass es noch eines der angenehmeren Stadien in Liga Eins ist.
Die Canstatter Kurve eröffnete das Spiel mit einem schönen Fahnenmeer und lautstarkem Gesang. Auch über das restliche Spiel gab es eine ordentlche Mitmachqoute und sehr melodiösen Gesang auf die Ohren. Erinnerte mich schon etwas an Italien wovon ich ja eh ein Fan bin wenn es gut rüber kommt und vor allem nicht verkrampft ist. Ganz cool finde ich auch das Schalgewedel bei jeder Ecke. Insgesamt ein guter Auftritt, auch wenn es ein paar schwächere Phasen gab. Mir hat es jedenfalls gefallen und die Schwaben haben meine Meinung über sie bestätigt. Für mich ist es eine der besten Kurven in Süddeutschland.
Im Gästeblock versammelten sich ca. 2000 Hauptstädter inklusive befreundeter Straßburger und auch Karlsruher. Jedenfalls habe ich einige am Bahnhof gesehen obwohl die ja selber in Duisburg spielten. Ganz gut Alarm machte die unter Hälfte des Gästeblocks welche in der 1. Halbzeit ständig in Bewegung war. Da gefielen sie mir auch noch ganz gut und es gab schönen abwechslungsreichen Support. Als kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit das 1:0 für die Hausherren fiel, war es vorbei mit der Herrlichkeit. Da gab es leider so manche Pause. Mund abputzen und weiter machen, hab die Berliner schon besser gesehen.

Text/Fotos: Experte 2