Montag, 28. September 2015

Djurgardens IF - Helsingborgs IF 2:2

Allsvenskan
Nya Söderstadion
8.772 Zuschauer (ca. 60 Gäste)

 Heute stand ein straffes Programm an. Zuerst ging es auf die Insel Djurgarden.Ein Stadtteil und Parkgebiet im Osten von Stockholm. Die zum Teil bewaldete Insel gehört zum Stadtbezirk Östermalm und hat etwa 800 Einwohner, ist 279 Hektar groß und wird von einem 10.200 Meter langen Strand umfasst. Die Insel heißt eigentlich Valdemarson , es wird aber praktisch nur der Stadtteilname verwendet. Sie dient den Stockholmern als Erholungsgebiet, ähnlich dem New Yorker Central-Park. Auf ihr befindet sich auch der Freizeit-Park Gröna-Lund und das ABBA-Museum. 
Auch ist das erste und größte Freilichtmuseum Schwedens Skansen dort, dieses wurde auch besucht. Und wenn man mit einer ankommenden Schulklasse reinläuft, ist der Eintritt auch frei ;-) Lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch dort. Danach ging es in das ebenfalls auf Djurgarden befindliche Vasa-Museum.Es zeigt das fast vollständig erhaltene, auf seiner Jungfernfahrt 1628 gesunkene Kriegsschiff Vasa sowie dessen Geschichte. 
Zum Abschluss machte man noch eine Bootsrundfahrt und schaute sich Stockholm vom Wasser aus an, bevor es endlich zum Fussball ging.Zwar musste man wieder in die sterile Arena, doch wollte man weder weiter weg fahren oder was unterklassiges sehen, sondern nun auch den 3. grossen Stockholmer Verein.
Er ist einer der erfolgreichsten schwedischen Vereine und wurde 1891 gegründet. Heute waren allerdings gerade mal knapp 9.000 Zuschauer da. Somit kam das triste grau der Arena so richtig zur Geltung und man bekam fast Depressionsanfälle.Ne Mischung aus Schalke (Dach) und München ( tristes graues Interieur). Ätzend!
Die Heimseite hatte allerdings schöne und teilweise grosse Zaunfahnen aufgehangen.Besonders gefiel die "Sofialektären Djurgardens iF" und die "Slakthuskurvan"-Fahne. Der Support ging schon in Ordnung, zwar am Anfang viel "lalalala" aber trotz wohl nur ca 1.500 Im Heimblock doch einigermassen laut und richtig fetzten die starken Wechselgesänge mit dem Rest des Stadions, das war schon gut. Irgendwann kam es auch noch zu einer Polonaise und zu einer Spaßboxerei im Block.
Allerdings wurde mir gesagt das bei Djurgarden wohl die Zuschauerzahlen extrem vom Erfolg abhänging sind und stark schwanken. 
Aus Helsingborg waren nur so 60 Mann angereist, bei der Entfernung auf Montags auch irgendwie verständlich. Welche man logischerweise kaum vernehmen konnte. Eine Gruppe eher Casual-orientierter oben im Block fuhr mehr die englische Support-Schiene.
Nach schneller 2:0 Führung für Djurgarden, konnte der Gast mit der wirklich allerletzten Aktion noch ausgleichen. 
Text/Fotos: +++Pressi+++