Samstag, 27. Juni 2015

Svancy Team - Los Hokejos X:X

Abschiedsspiel für Petr Svancary
Za Luzankamy
25.000 Zuschauer

Um dieses Abschiedsspiel ist ja ein regelrechter Kult und Hype entstanden. So wurde das 2001 stillgelegte Stadion durch Hilfe und Spenden von Freiwilligen von der Vegetation befreit und hergerichtet um dem Abschied von Kultkicker und geborenem Brünner Petr Svancary (sprich: Schwanzari :-D ) einen würdigen Rahmen zu geben.Die Hälfte des Stadion war befüllbar und so fanden 23.000 Zuschauer ihren Platz, die Karten hierzu waren innerhalb 1 Woche restlos ausverkauft. Zusätzlich wurden für 2.000 VIPs eine Stahlrohrtribüne ans Feld gezimmert. Die Haupttribüne war noch im unrenovierten Zustand und man konnte sehen wie sich die Natur  ihren Weg durch den Beton gebahnt hatte.
Schon eine Stunde vor Anpfiff war der geile Ground voll und Svancy stellte die Teams vor und laberte ohne Unterbrechung. Schlimmer wie der Weidner bei den Onkelz ;-)
Das Spiel selber war der erwartete Event und Rotz, bei dem auch ne  Frau und ein Kind mitspielen durften. Normalerweise meide ich ja solche sinnlosen Events, aber heute wurde eine Ausnahme gemacht, da das Stadion sonst maximal noch für Jugendspiele genutzt werden soll. Für den normalen Spielbetrieb ist das Stadion nicht zugelassen und angeblich würde die Renovierung hierzu 2 Milliarden Kronen kosten...Unglaublich, wer sich da wohl die Taschen vollmachen will ??!!??
Zu Beginn gab es eine Choreo mit 5 Blockfahnen auf denen die Jahreszahlen 1998, 2015 und ein Potrait des Spielers und die Brünner Vereinswappen abgebildet war ,zusätzlich standen am Spielfeldrand Buchstaben die seinen Spitznamen "Mercedes" ergaben. Ansonsten überzeugte der ausufernde Gebrauch von Pyrotechnik während des ganzen Spiels. Auch war die Stimmung recht ordentlich, der gemeine Tscheche steht wohl auf solche Events.
Draussen am Einlass herrschte allerdings das totale Chaos, da Leute mit gültigen Eintrittskarten der Zutritt verwehrt wurde, wegen Überfüllung, so musste auch die Polizei noch die Eingangsbereich überwachen da die Leute sich versuchten Zutritt zu verschaffen
Die Bierversorgung war allerdings mangelhaft, da zu wenige Stände, Tschechischer Alkoholismus und tschechische Gemütlichkeit hinterm Ausschank-Tresen eine Wartezeit von über 30min ergab. Die Klobasa war lauwarm und es gab 2 verschieden kleine Würste, von denen die eine annehmbar, die andere Scheisse schmeckte.
Über das finale Ergebniss streiten die Experten.
Nach dem Spiel ging es mit der Münchener Autobesatzung sofort Richtung Prag, wo man ein Hotel gebucht hatte. Eigentlich stand noch das U21-Halbfinale im Letna auf dem Zettel. Wurde aber fallengelassen , da man lieber dem Suff fröhnen wollte.

Text/Fotos: +++Pressi+++