Samstag, 11. April 2015

VfR Wormatia Worms – SV Elversberg 1:1

Regionalliga Südwest
Wormatia-Stadion
Zuschauer: 850 (ca 75 Gäste)

Während Experte 2 in der Schweiz unterwegs ist, begaben sich am Samstag die verbliebenen Experten auf die WET-Tour in die südöstliche Rheinland-Pfalz . Nachdem wir kurz die Innenstadt von Worms erkundet haben, ging es ziemlich früh zum Spiel. Dreiviertelstunde vor dem Spiel waren wir nach einem 20-minutigen Fußmarsch am Stadion angekommen.
Das Stadion gibt es seit 1928, 2008 wurde es zuletzt umgebaut. Momentan hat es auf Grund der Sperrung der beiden Kurven ein Fassungsvermögen von 5624 Zuschauer. Obwohl heute mit SV Elversberg ein Aufstiegskandidat da war, waren heute unter 900 Zuschauer im Stadion gewesen. Die Zuschauerzahl lag heute somit unter dem Durchschnitt des VfR, welcher diese Saison bei 1.229 Zuschauern liegt.


Ca. 30 Minuten vor dem Spiel kamen auch schon die Gäste an. Diese wurden dann vom Haupteingang über die Gegengerade Richtung Haupttribüne gebracht. Kein einziger Polizist und lediglich zwei Ordner brachten die gegnerischen Fans über den Heimbereich. Für Rheinland-Pfalz ist so was vielleicht Normalität, wir in Bayern kennen es anders... Heute standen die Elversberger auch nicht im Gästeblock in der Südkurve, sondern auf den unüberdachten Sitzplätzen links von der Haupttribüne. Zwei Dutzend junger Saarländer waren 90 Minuten durchgängig am Supporten. Natürlich mit den üblichen Hits aus der Bundesliga. Diese Art von Unterstützung trifft nicht so unseren Geschmack.
Ganz anders hörte sich heute der Heimblock an. Wormser hatten zwar längere Schweigepausen, dafür war ihre Unterstützung umso lauter und passender zum Spielverlauf.
Das Spiel selbst war auf nicht besonders hohem Niveau. Mit solcher Leistung dürfte es die Mannschaft aus Saarland in der Relegation für die 3. Liga sehr schwer haben. 
Übrigens fanden wir die Musik, welche im Stadion gespielt wurde, sehr positiv. Weder aufdringlich noch laut. So soll es sein! Bloß nicht von anderen Vereinen lernen, Wormatia!
 
Nach dem Spiel ging es wieder  über Mainz und Aschaffenburg zurück in die mainfränkische Heimat.



Fotos/Text: Experte 3