Samstag, 1. November 2014

SG Dynamo Dresden - SV Stuttgarter Kickers 1:1

3.Liga
Rudolf-Harbig-Stadion
23.501 Zuschauer (ca. 300 Gäste)

Nachdem man 2007 noch das alte Dresdner-Stadion kreuzen konnte, war heute die Gelegenheit günstig zu einem sportlichen Spitzenspiel das Neue , das auf den etwas unglücklichen Namen "Glücksgas-Stadion" hört , zu besuchen.
Per WE-Ticket gelangte man nach 6 Std. Fahrzeit nach Elbflorenz. Zuerst wurde die wirklich sehenswerte Innenstadt Dresdens erkundet. Bei strahlendem Sonnenschein war zu spüren und zu sehen wie die Stadt den Verein Dynamo lebt.
Von aussen erinnert mich das Stadion an ein UFO, von innen ist es für einen Neubau ganz ok, mehr aber auch nicht. Ein modernes Ein-Rang-Stadion in den Vereinsfarben gelb-schwarz gehalten.
Heute gönnte man sich mal dekadent eine Platz auf der Haupttribüne für 26 Euro um beide Fanlager im Blick zu haben.
Auf den Bratwurst-Test müsst ihr heute leider verzichten, da man nur mit Dynamo-Karte zahlen konnte und ich überall das Karten-System boykottiere.



Aus dem blauen Stuttgart waren ca. 300 Leute angereist, die hinter einer Stuttgart-Fahne mit Vereinswappen für Ihre Verhältnisse einen Spitzen-Support ablieferten. Laut, geschlossen mit ca. 80% ger Mitmachquote. Glaub besser geht es für so eine kleine Fanszene nicht, hat mich positiv überrascht. Ab und zu wurden auch noch blau-weisse Fahnen eingesetzt.Allerdings war das Liedgut,das in Deutschland übliche, überall gesungene "Sha la la..oh oh, schiess ein Tor für uns" Ultra-Gedöns.
Der Dresdener K-Block hat für das vorhandene Potenzial heute eher eine durchschnittliche Leistung gebracht, da hat wohl die letzte Leidenschaft und Brachialität gefehlt., wohl noch Nachwehen vom Pokalfight unter der Woche. Doch war die gebrachte Leistung immer noch besser wie bei vielen Bundesligisten.
Stuttgart konnte den Punktgewinn in letzter Sekunde feiern, als selbst der Torhüter im Dresdner Strafraum für Verwirrung suchte, und mit der letzten Aktion der Ausgleich fiel.
Der Schuldige war in Dresdner Augen der Schiri Dr. Brych, der ihrer Meinung nach zu lange nachspielen liess, so stürmte noch ein SGD-Anhänger auf´s Feld und wollte wohl dem Schiri an den Kragen, er wurde aber rechtzeitig von der Security abgefangen.

Fotos/Text: +++Pressi+++