Sonntag, 5. Oktober 2014

Wuppertaler SV - SV Hönnepel-Niedermörmter 5:1

Oberliga Niederrhein
Stadion am Zoo
Zuschauer: 2.077 (ca 20 Gäste auf der Haupttribüne)

Sonntags ging es die kurze Strecke nach Wuppertal, wo einer die Stadt besichtigte und der andere dem A-Junioren-Bundesligaspiel WSV - Viktoria Köln (2:2) beiwohnte. Mit der legendären Schwebebahn ging es zum Stadion am Zoo. Leider gibt es in der Liga keine ordentlichen Gegner, heute war der Inbegriff der Provinz zu Gast. mit Namen Hönnepel-Niedermömter, schon der Name ist einfach zu geil. Begleitet wurden sie von einer Handvoll Fans, die akustisch nicht in Erscheinung traten.

Das Stadion schaut wirklich klasse aus. Hier wurde zwar viel in den letzten 10 Jahren gemacht, doch der Charme ging keineswegs verloren. Über der Gegengerade und der Südtribüne befindet sich ein Berg mit einem dichten Wald, hinter der Haupttribüne die Kirche und die Schwebebahn. Das Einzige was hier einen stört, sind die vielen Zäune auf der Gegengerade. Ohne die ganzen Absperrungen würde es viel besser ausschauen!
In der ersten Hälfte gab es eine Oldschool-Stimmung. Es wurde, wie früher auf Schalke vom Trompeten-Willy, zur Attacke geblasen. Auch gab es zwischen den drei besetzten Tribünen Wechselgesang „W-S-V“ Die Zuschauer machte hier fleißig mit.
Das Ganze war für die Oberliga schon sehr gut, aber in der zweiten Halbzeit kamen noch die Ultras ins Stadion. Die Fanszene ist nämlich seit August am Boykottieren, da sie mit der neuen Stadionordnung das Hineinbringen der Fanutensilien stark erschwert hat. Zu dem Thema gab es noch ein Spruchband: „Stadt: Fans respektieren, Polizei ignorieren. Und jetzt hebt endlich die Scheiße auf“ Am Support im Ultras-Block beteiligten sich ca 80 Leute. Die Gesänge waren wirklich laut und da waren wir beide sehr positiv überrascht.

Zum Schluss ist noch hinzuzufügen, dass Wuppertal seinem Ruf alle Ehre macht.... Wuppertal war, ist und bleibt asozial!

Fotos/Text: Experte 3+++Pressi+++