Samstag, 4. Oktober 2014

Fortuna Köln - Energie Cottbus 3:0

3. Liga
Südstadion
Zuschauer: 1.911 (ca. 300 Gäste)

In Köln angekommen, ging es mit der Straßenbahn direkt zum Südstadion, wo im Spiel der dritten Liga der Aufsteiger Fortuna Köln auf den Absteiger Energie Cottbus traf. . Das Stadion ist ein Oldschool-Ground mit einer Laufbahn, die jedoch nicht so breit ist, sodass man doch ziemlich nah zum Spielfeld steht. Ganz nett hier, aber jetzt auch kein Brüller.
Wie bekannt besitzt die Heimmannschaft die älteste Ultra-Gruppierung Deutschlands namens "Eagles" und so war ich gespannt was man geboten bekommt. 

Die Südkurve ist leider seit dem Aufstieg gesperrt und so musste ich Platz auf der Gegengerade neben dem Heimblock nehmen. Ganze 14 Euro kostete der Stehplatz. Da ist es auch kein Wunder, dass meistens unter 2000 Zuschauer kommen.
Zum Anpfiff präsentierte der Heimblock ein Fahnenmeer, vor allem die großen Schwenkfahnen wussten zu gefallen und es begann der Support. Es waren zwar ein paar kreativere Lieder von den "Eagles" zu hören, doch diese wurden nur vom harten Kern der Kölner mitgesungen. Durchaus lauter waren die 0815-Gesänge, doch es war auch nur Durchschnitt, nichts weltbewegendes. In der zweiten Hälfte flachte der Support im Heimblock immer weiter ab, nur bei Toren wurde es kurz laut. Ohne große Erwartungen gehabt zu haben, kann ich sagen, dass die "Eagles" supportmäßig auch nur mit Wasser kochen.
Von dem Gästeblock hatte ich aber schon mehr erwartet.... Die Fans aus Cottbus positionierten sich in der Nordkurve, der Stimmungskern befand sich hinter der "UR 02" Zaunfahne. Am Support beteiligten sich in der ersten Halbzeit auf der Gästeseite durchaus viele, doch laut und leidenschaftlich war es nicht wirklich. In dem zweiten Durchgang waren die Gäste passend zum Spielverlauf noch kaum zu vernehmen.
Die Heimmannschaft dominierte an diesem Fußballnachmittag auf dem Platz und schickte die Gäste völlig verdient mit 3:0 nach Hause.

Fotos/Text: Experte 3