Samstag, 1. März 2014

FC Saarbrücken - Jahn Regensburg 3:2

3. Liga 
Ludwigsparkstadion
Zuschauer: 4263 (ca. 50 Gäste)

Samstags um 10 Uhr starteten wir, per Auto zu unserem Trip in das Saarland und den Elsass, dank Mitfahrern die man über ein Internetportal fand, konnten die Spritkosten ''Würzburg - Saarbrücken - Straßburg - Würzburg'' auf 16,50 Euro reduziert werden.
Um ca. 13 Uhr erreichten wir die saarländische Landeshauptstadt und fanden einen kostenlosen, top Parkplatz vor dem altehrwürdigen Ludwigspark. 

Aufgrund des Zeitmangels ließen wir einen Blick in die Innenstadt diesmal ausfallen. Eine wunderschöne alte, große Schüssel, in eine Art Krater/Mulde gebaut, mit angerosteten Flutlichtmasten und langgezogenen Kurven, die man nur noch selten heutzutage findet. Hier atmet man Fußballnostalgie vom feinsten, der absolute Knaller! Hoffentlich macht die geplante Renovierung diesen Charme nicht kaputt. 
Auch in Saarbrücken findet man mittlerweile 2 Blöcke die unterschiedliche Lieder anstimmen und runterträllern. Nur selten zogen sie an einem Strang, wenn dies aber passierte, wurde es schon ordentlich laut. Der Block D startete mit Fähnchen und Papierschnipsel in das Spiel, was ein hübsches Bild abgab. Über das gesamte Spiel konnte man sie immer wieder vernehmen und waren der aktivste Teil des Saarbrückener Publikums. In der Virage Est sammelten sich ca. 80 - 100 jüngere Ultras, welche nur ab und an auf sich aufmerksam machten. Hier hatte ich mehr erwartet. Mit der 1:0 Führung erwachten sie dann kurzzeitig und gaben ein Lebenszeichen von sich, nach dem Ausgleich der Regensburger flachte dies aber schnell wieder ab. Erst als das Heimteam wieder in Führung ging flammte die Stimmung wieder auf.Im Gästeblock sammelten sich etwa 50 Regensburger, die mit einer Blockfahne auf dem das Vereinslogo zu sehen war in das Spiel starteten. Im Gästeblock war stets Bewegung, so sah man fast 90 Minuten ihre mitgebrachten Fahnen wehen oder mal eine Schalparade. Teilweise waren sie sogar lauter als der Heimanhang. Negativ fand ich, dass sie vom Spiel wohl kaum etwas mitbekommen haben, den zwischenzeitlichen Ausgleich bemerkte man erst arg verspätet. Auch den erneuten Rückstand ließen sie sich kaum anmerken. Ultra sein schön und gut, aber um Fußball sollte es dann doch gehen! Eine strittige Szene kurz vor Ende der 1. Hälfte, ließen bei einigen auf der Haupttribüne die Sicherungen durchbrennen und so gab es ordentliche Pöbeleien gegen das Schiedsrichtertrio, einer erklomm sogar das Vordach zum Spielertunnel.

Text: Experte 2
Fotos: Experte 3